Erstes Damenboard

  • Hallo,


    nach nun 3 Jahren (je 5 Tage) Snowboarderfahrung möchte ich mir gerne mein erstes eigenes Board kaufen. Ich bin eher die gemütliche Fahrerin und habe nicht vor die Pisten runter zu heizen oder in den Park zu gehen. Blau und rot komme ich nach meinem Gefühl sicher herunter. An schwarze Pisten habe ich mich bisher noch nicht so richtig herangetraut. Ich habe nicht vor äußerst schnell zu fahren oder in den Park zu gehen. Ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein paar Boards empfehlen könnt, die zu meinem Können passen und ein wenig Potential für Weiterentwicklung haben.


    [x ] Snowboard

    [x ] Snowboardbindung

    - [x ] normale Ratsche

    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Ihr Körpergewicht: ~52kg


    Körpergröße: ~162cm


    Mann / Frau: Frau


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: 37 1/3


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [x ] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [x ] Piste [97]%

    [x ] Tiefschnee / Backcountry [ 3]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [x ] Nein

  • Ahoi und willkommen!


    gleich mal 2 Fragen von mir

    - bleibt das die nächsten Jahre voraussichtlich bei 5 Tage / Saison?

    - Weißt du was für Bretter du bisher gefahren bist? Leihbretter schätze ich mal? Weißt du was für Modelle bzw shapes?

  • Hallo Sarah,


    willkommen im Forum, auch von mir kommen gleich einige Fragen:


    Wann und wo fährst Du? Geht es in den Schulferien für eine Woche in die Alpen? Oder guckst Du nach den Schneebedingungen und fährst dann - wenn die Bedingungen nett sind - mal fürs Wochenende ins Mittelgebirge? Wie muss man sich das vorstellen?


    Welche Boards bist du bisher gefahren?


    Hast du schon eine Tendenz (Marke) die dir zusagt?

  • Ahoi,


    es wird wohl vermutlich bei 5 Tagen / Saison bleiben müssen. Mit Glück schaff ich es vielleicht auch das ein oder andere Jahr ein 2. mal in die Berge.

    Leider weiß ich nicht welche Bretter ich gefahren bin. Es waren Leihbretter von Skiworld. Ich kenne mich mit Boards leider überhaupt nicht aus. Mit dem was ich bisher online zu Boards gelesen habe, würde ich zumindest sagen, dass die Leihbretter wenig oder keine Vorspannung hatten (Camber?) Die Bretter lagen also in der Mitte ohne Belastung auf dem Boden auf würde ich sagen.

  • OK! Was ist nun deine Motivation, eigenes Equipment anzuschaffen? Wie lange möchtest Du es behalten und fahren?


    Nach insgesamt 15 Tagen ist man fahrtechnisch vermutlich noch nicht voll entwickelt. Auf Verdacht und Empfehlung nun ein Board anzuschaffen, halte ich nicht für optimal. Meine Idee: Wenn du das nächste Mal ein Board bei Skiworld (Obertauern?) leihst, frag gezielt nach den Gold-Modellen. Lass dich beraten was für dich gut passt, fahre die Boards bewusst und tausche die Modelle wenn das möglich ist mehrfach.


    Zitat

    In the Gold Class are sporty snowboards of all kinds. From all-rounder to the most innovative top models of this season. Special good edge grip, optimal stability and very smooth running. Nothing stands in the way of perfect snowboarding pleasure.


    Merke dir dann welches Modell und welche Länge gut gepasst hat und berichte uns von deinen Erfahrungen. So würde ich an deiner Stelle nun vorgehen, um das richtige Board zu finden.

  • Ich denke das hier ein All-Mountain Anfänger/Gelegenheitsfahrertaugliches Board gesucht wird.

    Kann den Wunsch nach einem eigenen Board verstehen.


    Wenn man sowieso nur 5 Tage die Saison zum Boarden kommt und dann die Schnee Bedingungen nehmen muss die vor Ort eben gegeben sind dann hat man auch wenig Lust sich noch jeden Tag in den Verleih zu stellen und verschiedene Shapes auszuprobieren. ?


    Sarah liege ich richtig wenn ich sage du möchtest einfach einen unkomplizierten Allrounder für eine Gelegenheitsfahrerin besitzen um die 5 Tage im Jahr voll auszukosten ?


    Gruß

  • Den Wunsch kann ich auch verstehen. Aber letztlich hat man gute Chancen, dass man das falsche Equipment kauft und fast 1000 Euro für 10 Tage Snowboarden in zwei Jahren raushaut. Sind wir doch mal ehrlich: Hier werden nur 500 Euro Boards und 200 Euro Boots und 250 Euro Bindungen empfohlen.


    Das amortisiert sich einfach nicht.


    Da leiht man sich für die paar Tage besser Premium-Equipment, reift fahrtechnisch, lernt gute Boards kennen und verstehen. Anschließend kauft sich dann gezielt ein Board, das man schon kennt und nicht die berühmte Katze im Sack.

    4 Mal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Hehe, da hast du natürlich recht mal wieder ;-)


    wollte schon fast so ein 500€ Gerät hier anbringen. ( JDC ? )

    Wo liegt denn deine Ausgabengrenze Sarah ? Ist es dir wichtig was das ganze Kostet oder ist das eher nebensächlich und du möchtest einfach was eigenes haben?


    Da kommt nun aber auch wieder das zum tragen was ich bei mir selbst sehe..

    Klar amortisiert sich das nicht wirklich. Aber es macht doch auch Spass sich mal was zu gönnen.


    Gruß

  • Ich kann das auch verstehen, dass man was eigenes haben möchte. Und es muss sich doch nicht alles amortisieren im Leben.

    Und wenn einem 10 Tage snowboarden eben 1000,- wert sind? so what. Darf doch jeder mit seinem Geld machen was er möchte.


    Aber letztlich hat man gute Chancen, dass man das falsche Equipment kauft

    Das würde ich auch anders sehen. Bei bisher 15 Tagen auf irgendwelchen Anfänger-Leihboards wird eigentlich jedes Boards besser sein. Zumal nach 15 Tagen kann man ja die ganzen feinen Unterschiede der einzelnen Shapes noch nicht wirklich fühlen. Also denke ich, wenn man hier ein Board empfiehlt für einen fortgeschrittenen Anfänger mit Potenzial zur Entwicklung wird sie sicher mindestens ein paar Jahre spaß haben mit dem Board.

  • Mir wäre mein neues Equipment definitiv auch 1000 Euro wert. Mehr noch! Mir wäre ein neues Board sogar intensives mehrtägiges Testen verschiedener aktueller Boards wert. Danach kann man dann im Ausverkauf stöbern und das Board dann für die nächsten 20 Jahre fahren. (Ich habe meine ersten Boards auch noch im Einsatz)


    Wenn man mich fragt, wie ich die Kaufentscheidung nach 15 Tagen auf dem Anfänger-Flat angehen würde: Viele Boards kennen und spüren lernen, eigene Erfahrungen sammeln. Mal ein Hybridrocker fahren, ein Hybridcamber, im Kopf behalten, was gut war und dann erst entscheiden.


    Ich kaufe kein Board mehr, ohne es vorher gefahren zu sein.

  • Den Ansatz kann ich auch gut verstehen! Ist sicher auch optimal und sinnvoll. Nur leider ist das eben nicht für jeden machbar. Wenn man einmal im Jahr für 5 Tage mit Familie/Freunden im Schnee ist, dann kann man eben nicht mehrere Boards mehrere Tage Testen. Und die Beratung in den Verleihshops ist auch sehr unterschiedlich, da muss man, gerade wenn man keine Ahnung hat, echt auch ein bisschen Glück haben.

    Viele Boards kennen und spüren lernen, eigene Erfahrungen sammeln. Mal ein Hybridrocker fahren, ein Hybridcamber, im Kopf behalten, was gut war und dann erst entscheiden.

    Sicher eine gute Variante. Aber eben nicht die einzige. Man wird mit 15 Tagen Boarderfahrung auch den Unterschied zwichen Camber- und Rocker-Hybrid eher nicht sehr deutlich spüren. Da braucht es schon mehr Erfahrung. Die bekommt man aber auch nicht wenn man nur ausgenudelte Leihbretter fährt. Und da bin ich wieder an dem Punkt, dass man, wenn man wenig Ahnung von der Materie hat, auch beim leihen von Premium-Snowboards stark von der Shop-Beratung abhängig ist, die gut oder schlecht sein kann.

    Plus, das Leihen von Premiumboards noch dazu nur für ein oder zwei Tage geht auch ganz schön ins Geld. Und wenn man dann mal weiß was man will muss man ja noch zusätzlich die 1000,- EUR für eigene Ausrüstung in die Hand nehmen. Dieser Ansatz amortisiert sich also noch weniger als wenn jetzt was ordentliches gekauft wird.


    Aber das sind ja alles persönliche Entscheidungen. Hier klingt es so als würde sich Sarah was eigenes kaufen wollen und ich finde, dann können wir sie auch dahingehend (gerne in alle Richtungen) beraten.

  • Die bekommt man aber auch nicht wenn man nur ausgenudelte Leihbretter fährt.

    Wenn mich nicht alles täuscht fährt Sarah gerne in die Region Obertauern. Dort soll es neben dem Skiworl-Verleih auch ein Blaue Tomate Test-Center geben. Da gibt es bestimmt gutes Material. Man muss sich ggf. etwas kümmern - womit wir wider bei der Frage wären, was es einem wert ist, ein passendes Board zu finden. Im übrigen sind wir ja hier auch alle bereit, Tipps zur Auswahl eines passenden Leihboards zu geben.

    Man wird mit 15 Tagen Boarderfahrung auch den Unterschied zwichen Camber- und Rocker-Hybrid eher nicht sehr deutlich spüren.


    Gerade Anfänger spüren sehr schnell, ob ein Board etwas für sie ist - sobald sie nur noch Schnee fressen, war es zu viel des Guten. 8o

  • Gerade Anfänger spüren sehr schnell, ob ein Board etwas für sie ist - sobald sie nur noch Schnee fressen, war es zu viel des Guten. 8o

    Das stimmt, manchmal denke ich das jemand der schon ewig auf dem Board steht sich schwer tut in die Nöte und Wünsche eines Anfängers zu versetzen.


    Gruß

  • Hallo zusammen,


    erstmal vielen vielen Dank für die ganez Rückmeldungen.


    Zitat

    OK! Was ist nun deine Motivation, eigenes Equipment anzuschaffen? Wie lange möchtest Du es behalten und fahren?

    Auf der einen Seite aus irrationalen Gründen, einfach ein schönes eigenes Board zu haben. Auf der anderen Seite eben die Hoffnung, dass es einfach "besser" ist als ein Leihbrett in welcher Hinsicht auch immer. Außerdem erspare ich mir so das Ausleihen vor Ort. Da ich ja relativ wenig Fahre wäre ich davon ausgegangen, dass ich das Board auch ein paar Jahre nutzen kann. Altern die Boards, so dass man die nicht länger als x Jahre fahren sollte?


    Wie fast überall gibt es bei Boards und Bindungen natürlich große Preisspannen. Die günstigsten Sets starten irgendwo bei 250-300 Euro. Vermutlich ist in der Preisklasse nichts "vernünftiges" zu bekommen. Ich hatte gehofft mit ~500€ für beides etwas solides, passend zu meinem Fahrerlevel zu bekommen.


    Bezogen auf die derzeitigen Leihgebühren, hätte sich das ganze dann nach 5-6 Jahren amotisiert und ich könnte überlegen, ob ich noch bei dem Board bleibe oder mir ggf. ein neues hole.


    Zitat

    liege ich richtig wenn ich sage du möchtest einfach einen unkomplizierten Allrounder für eine Gelegenheitsfahrerin besitzen um die 5 Tage im Jahr voll auszukosten ?



    Das trifft es, denke ich ganz gut.



    Zitat

    wollte schon fast so ein 500€ Gerät hier anbringen. ( JDC ? )

    Wo liegt denn deine Ausgabengrenze Sarah ? Ist es dir wichtig was das ganze Kostet oder ist das eher nebensächlich und du möchtest einfach was eigenes haben?


    Aus den ersten Gedanken herraus habe ich so mit ~500€ für beides gerechnet, um wie oben beschrieben etwas vernünftiges zu bekommen. Das ist jetzt erstmal einfach nur an dem Preis fest gemacht, da ich ja wie gesagt keine Erfahrrung habe. Wenn ich nach der Einschätzung von mehreren hier herraus lese, dass man für 500€ nichts vernünftiges bekommt, dann würde ich auch mehr investieren.


    Ich sag mal so, bei vielen Sachen gibt es die Preisspanne, wo man bei den günstigsten Sachen "Schrott" bekommt und bei den teuersten ein Premium Produkt. In der Regel ist es so, dass ein Premiumprodukt nur dann Sinn macht, wenn man auch entsprechende Fähigkeiten hat, um diese Vorzüge zu erkennen und auch zu nutzen. Mit sehr günstigen Sachen verliert man die Lust an etwas, weil Sie qualitativ so schlecht sind, dass man daran kein Spaß hat oder die Sachen nach kurzem Gebrauch kaputt sind. UND DANN gibt es die Sachen die irgendwo dazwischen liegen. Dabei handelt es sich dann um Sachen die zu deinen Fähigkeiten passen, mit denen man Spaß hat und die eine gute Lebensdauer haben.


    Ich hoffe man versteht was ich meine :D



    Zitat

    Wenn man einmal im Jahr für 5 Tage mit Familie/Freunden im Schnee ist, dann kann man eben nicht mehrere Boards mehrere Tage Testen. Und die Beratung in den Verleihshops ist auch sehr unterschiedlich, da muss man, gerade wenn man keine Ahnung hat, echt auch ein bisschen Glück haben.


    Groß Lust mehrere Boards an den 5 Tagen zu testen, habe ich ehrlich geasgt wenig Lust. Da möchte ich meinen Urlaub genießen und einfach nur fahren, ohne jeden Tag zum Verleih gehen zu müssen.



    Zitat

    Aber das sind ja alles persönliche Entscheidungen. Hier klingt es so als würde sich Sarah was eigenes kaufen wollen und ich finde, dann können wir sie auch dahingehend (gerne in alle Richtungen) beraten.

    Das würde mich freuen, wenn ihr mir dabei Helfen könnt.



    Sollte es natürlich absolut keinen Sinn machen, ohne es zu testen, werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und im nächsten Urlaub einige Bretter testen.

  • Sollte es natürlich absolut keinen Sinn machen, ohne es zu testen, werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und im nächsten Urlaub einige Bretter testen.

    Du kannst dir natürlich ein Snowboard kaufen, wenn du möchtest. Gar kein Problem. Bei 500EUR für Board und Bindung muss man halt ein bisschen gucken und ggf was aus der letzten Saisaon kaufen.


    HIer wären mal meine Vorschläge:


    Burton Hideaway

    Capita Paradise

    YES Emoticon

    Ride Heartbreaker

    Rome Winterland

    K2 Bright Lite oder Outline


    Edit: hast du denn eigentlich schon Boots? Die sind so ziemlich das wichtigste am ganzen Setup.

  • Hallo Sarah,


    vielen Dank für deine wohlüberlegte und ausführliche Antwort.


    Mein Vorschlag wäre, du leihst dir im nächsten Urlaub nicht fünf, sondern zwei Premium-Boards zum Kennenlernen. Das eine Board sollte ein Hybridcamber und das andere ein Hybridrocker sein. Fahrkönnen für "intermediate". Mit den Eindrücken und Erfahrungen, die du dabei sammelst, kannst du anschließend überlegt einkaufen gehen, oder uns schildern, was dir gefallen hat, was nicht. Hierbei optimierst du auf Entscheidungssicherheit und Passgenauigkeit - also dass das Board tatsächlich deinen Bedürfnissen gerecht wird. Das ist etwas Aufwand, aber ich denke es lohnt sich. Ich könnte mir vorstellen, dass du eine neue Jeans auch erst anprobierst und schaust, ob die gut sitzt, bevor du sie kaufst.


    Snowboard Testcenter Obertauern mit 500 Testboards


    Der andere Ansatz wäre einfach irgendein Snowboard-Set für unter 500 Euro zu kaufen. Der Handel ist darauf gut vorbereitet. Wenn du etwas länger Spaß an deinem Brett haben möchtest sollte es vielleicht kein Flat sein und auch kein reiner Rocker. Es sollte nicht nur für Fahranfänger, sondern auch den fortgeschrittenen Fahrer geeignet sein. Die Länge wird dann vermutlich irgendwo im Bereich von 14X liegen. Das Board wird fahren, Du kannst damit weiter lernen. Dein Suchaufwand und auch die finanzielle Investition bleiben überschaubar. Allerdings musst du künftig selbst dafür sorgen, dass dein Material auch in den nächsten Wintern noch gut funktioniert. Bei Mietmaterial hast du damit bislang nichts zu schaffen gehabt.

    2 Mal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()