Board für Flat Ground Tricks a la japanische Szene

  • Diese Saison hatte es der Instagram-Algorithmus ein wenig darauf abgesehen mich von "neuen" Dingen zu begeistern. Denn regelmäßig hatte ich Instagrammer aus Japan angezeigt bekommen, welche richtig krasse Flat Ground Tricks beherrschen. Anscheinend gibt's dafür dort eine extra Szene, denn aus anderen Ländern habe ich da noch nicht ganz so viel auf Instagram gesehen. Besonders ins Auge gefallen ist mir https://www.instagram.com/kazunorihirama/ , denn genau so will ich fahren (können :D). Recht tiefe, langgezogene Carves, gepaart mit stabilen, krass hohen Presses, 180s, und so weiter. Meine Carves sind jetzt nicht viel schlechter, meine Presses aber schon. Das Board meiner Saison war/ist das Yes Basic Uninc (4mm Full Camber, medium Flex, Underbite). Echt geiles Board, macht super viel Spaß und ich fand es einen super Shape, da durch Full Camber gute Stabilität vorhanden ist, aber durch den allgemein niedrigen Camber doch noch recht einfach zu fahren. Also das Review von TGR trifft es mMn da echt gut. Ich habe an sich auch nicht vor es zu verkaufen.


    So viel wie ich herausgefunden habe fährt kazunorihirama (u.a.) ein BC Board, genauer gesagt das DR. Das ist wohl ein direktionaler Hybrid-Camber, Flex kA, scheint aber eine recht weiche Nose zu haben (flattert in einigen Videos recht stark). Naja und jetzt frage ich mich halt, ob mich ein anderes Board dem ein wenig näher bringen könnte, oder ob es einfach dermaßen gute Skills sind, dass das Board nur wenig Unterschied machen würde?


    Hatte mir da paar angeschaut, z.B. das Lib Tech Box Knife, welches Avran von angrysnowboarder als eines der "butterigsten" Board bezeichnet, welche er bisher gefahren ist. Aber am Ende ist das halt meinem Basic Uninc relativ ähnlich, es hat nur kürzere Kontaktpunkte (und ist somit eigentlich meiner Ansicht nach ein RCR). Oder ein NS Proto Slinger, welches ja durch den Rocker in der Mitte wieder einfach zu pressen sein sollte. Wäre halt auch ein Shape, den ich noch nicht probiert habe und wo ich neugierig bin, wie er sich fährt. Wobei Avran Never Summer ja gar nichts abgewinnen kann und in einem der wenigen Reviews zu denen erwähnt hat (was auch in den Kommentaren bestätigt wurde), dass es recht "hooky" bei Tricks sein soll (hab ich das Wort richtig geschrieben? :/ ).


    Naja mir fehlt da ein wenig die Erfahrung und nun wollte ich mich hier mal erkundigen. Vielleicht kann jemand genauso fahren und ein paar Tipps geben?


    Eckdaten zu mir: Männlich, 1.70m, 70-75kg (schwankt ;) ), Mondo 25. Fahre seit einigen Jahren so vor mich her, aber kam erst diese Saison dazu so richtig loszulegen und mit paar Tricks anzufangen. Vorher stand immer Arbeit und Privates meiner "Snowboardkarriere" im Weg. 8) Wie geschrieben, kann eigentlich sehr gut Carven, Regular sowie Switch, war bisher viel auf Speed aus, würde jetzt aber gerne halt was Neues probieren.

  • Um auch mal konstruktiv zu werden :P , Meine Gedanken dazu:


    IMHO:


    Board:


    - relativ weiches aber breites Board

    - Board muss sich sehr gut torsional verwinden lassen

    - low camber oder Flat

    - Kanten nicht knallhart auf 0 / 87 Grad sondern abgehängt so 1 - 1,5 / 89- 90 Grad


    ( Wenn du etwas größer und schwerer Wärst könnte das Dada so etwas. Evtl mal das Ticket Twin ansehen wenn das auch so einfach torsional verwindet wie das Dada dann wäre das schon nahe dran. )


    Die Libs sind IMHO nix für den Style.. Die Tricks gehen aber wenn du dann die schnellen tiefen carves machen möchtest fressen die Kanten zu sehr / zu aggresiv und machst einen Abflug über die Nose vom Brett. Lieber etwas entschärftes wie ein Amplid mit Low Camber und ohne Kantentechnik für so etwas.


    Piste:


    Was mir immer auffällt..


    So etwas geht nur schwer oder nicht so stark auf den Pisten in den Alpen. Da sind alle Roten und gar schwarzen schon viel zu steil dazu.

    - Also möglichst flache Blaue, evtl am Gletscher dafür.

    Piste muss griffig und am besten etwas angefahrener Neuschnee und nicht wie diese Saison meist eisig und Kunstschnee sein.


    Der Rest ist Fahrtechnik und können. ... Da passt mal der TGR Spruch. Weil Pro's eben dann mit fast jedem Brett so spielen können :D

    Gruß Nitrofoska

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  • Um auch mal konstruktiv zu werden :P

    Ja, na gut, wenn's sein muss ^^


    Die Libs sind IMHO nix für den Style.. Die Tricks gehen aber wenn du dann die schnellen tiefen carves machen möchtest fressen die Kanten zu sehr / zu aggresiv und machst einen Abflug über die Nose vom Brett.

    Mein Basic Uninc hat Underbite, die aggressivere Form der Kantentechnik von Yes und ich habe damit eigentlich gar keine Probleme. Wenn es richtig slushy wird, grabe ich mich (sehr selten) mal ein, aber ansonsten eigentlich nie. Gewicht im Carve mehr auf den hinteren Fuß verlagern und ab geht's. 8) Ist Magnetraction tatsächlich noch viel "schwieriger"?


    Bei meinen Mondo25-Minifüßen ist jedes Board ein breites Board... ^^ Das Ticket Twin sieht meinem Uninc eben auch wieder sehr ähnlich, nur allgemein "abgestufter", keine Kantentechnik, schlechtere Base, vermutlich ein wenig weicher (wobei das Basic Uninc jetzt auch nicht sonderlich hart ist, so eine 5/10).


    Wie ist denn so im Forum die allgemeine Meinung zu Never Summer? Wird die Abneigung von Avran geteilt, oder gibt's gegenteilige Erfahrungen?

    Mir ist da jetzt noch das Yes Dicey und das Rome Party Mod in den Sinn gekommen, welche beide doch ein wenig anders sind, als mein bisheriges Board, wobei es letzteres aktuell nicht mehr (in meiner Größe) gibt. Eventuell noch das Ride Kink, gibt's aktuell sehr günstig im Sale. Wobei das am Ende nicht viel anders ausschaut, als das Ticket Twin, hm...

  • Moin

    Mein Basic Uninc hat Underbite, die aggressivere Form der Kantentechnik von Yes und ich habe damit eigentlich gar keine Probleme. Wenn es richtig slushy wird, grabe ich mich (sehr selten) mal ein, aber ansonsten eigentlich nie.

    ich sag ja nicht das das "Probleme" macht. Je nach fahrstil natürlich auch vorteile, sonst würde Yes oder Lib oder oder ja keiner eine Kantentechnik verbauen.


    Ist Magnetraction tatsächlich noch viel "schwieriger"?

    Hatte selbst sein SK8Banana C1 mit Magne und ein GNU Fun Guy C3 sowie ein Cold Brew C2 das ich von einem bekannten fahren durfte.

    Alles Bretter die Ihren Einsatzzweck haben. Wenn ich den Japan Surfy Butter Carv Style fahren wollte würde ich keines der Bretter nehmen.


    Unter anderem wegen der Magne Kante.


    Bei meinen Mondo25-Minifüßen ist jedes Board ein breites Board...


    Ja das stimmt.


    Bleibt noch :


    - relativ weiches aber breites Board

    - Board muss sich sehr gut torsional verwinden lassen

    - low camber oder Flat

    - Kanten nicht knallhart auf 0 / 87 Grad sondern abgehängt so 1 - 1,5 / 89- 90 Grad



    -- Daraus ergibt sich auch das es kein Charger werden darf für eine Weiterentwicklung in die Richtung.

    -- Das wird kein Board was Speedfest ist.


    Siehst ja schon an den "Propeller" was die auf der Stelle machen .. Das Board muss sich verwinden lassen bis es aussieht wie eine Schiffsschraube.. Mit So einem Brett magst du nicht auf einer Roten oder schwarzen einen Skifahrer jagen.



    Wie ist denn so im Forum die allgemeine Meinung zu Never Summer?

    Ich persönlich gar keine Erfahrung, daher kann ich weder absagen noch empfehlen



    Rome Party Mod in den Sinn gekommen,


    Wenn ich so den Amplid Flex 6 mit einem Rome Flex 6 vergleiche dann würde ich mir eher was weicheres noch holen wie das Party Mod.

    Artifact oder so in die Richtung.. Da kommt es mehr auf die Kanten und den Flex an als auf die anderen Faktoren.


    Mh.. gibts da nicht auch was von Capita wenn du schon kleine Füße hast ?


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    Gruß

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  • -- Daraus ergibt sich auch das es kein Charger werden darf für eine Weiterentwicklung in die Richtung.

    -- Das wird kein Board was Speedfest ist.


    Siehst ja schon an den "Propeller" was die auf der Stelle machen .. Das Board muss sich verwinden lassen bis es aussieht wie eine Schiffsschraube.. Mit So einem Brett magst du nicht auf einer Roten oder schwarzen einen Skifahrer jagen.



    Moin moin :)

    Das ist für mich auch gar kein Problem. Möchte wie gesagt das recht stabile Basic Uninc auch nicht verkaufen, was für sowas (und für Tage mit härterer Piste) dann wieder mehr geeignet ist.



    Ich hatte jetzt die Möglichkeit mir ein Ride Kink und ein Arbor Draft für günstiges Geld zu "reservieren". Wären die vielleicht auch etwas? Zum Kink findet man relativ viel und die meisten beschreiben es als recht weich, jib freundlich, aber trotzdem noch gut "carvebar", wobei TGR und Avran hier etwas unterschiedliche Angaben zur "butterbility" geben. Bei TGR ist es ein "easy", bei Avran ein "small sweetspot". Hm.

    Zum Draft findet man fast gar nichts, wie allgemein bei Arbor. Aber es dürfte das weichste von denen sein.

  • Ride Kink und ein Arbor Draft


    Kann ich mir beide vorstellen..


    Das Kink sogar noch etwas mehr wie das draft wegen dem Rocker in Tip und Tail


    Aber bin echt kein Spezialist für solche Boards und den Japan Style .. Das ist alles nur Vermutung anhand von Daten und eigenen Erfahrungen..

    Bei mir geht das aber eher in die andere Richtung im Moment.


    Wo sind unsere Japan ( Johann Knieschluss ) Profis ? Help :)


    Pfon.. Evtl hast du eine Empfehlung für ein weiches Brett für schmalen Fuß das sich im Surfy Japan Butter Style bewegen lässt ?


    Gruß


    Help

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  • Zur Suche nach dem passenden Snowboard kann ich nichts beitragen. Aber vielleicht habe ich einen passenden Sundtrack:


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    Wenn ich die Musik und die Sprache höre, sehe ich immer schnell geschnittene Videos und Schwünge vor dem geistigen Auge.

  • wobei TGR und Avran hier etwas unterschiedliche Angaben zur "butterbility" geben. Bei TGR ist es ein "easy", bei Avran ein "small sweetspot". Hm

    Habe diese Unterschiede in den Reviews auch festgestellt. Ich selbst bin da auf avrans Seite.

    Der Unterschied ist folgender.

    TGR sieht butterability als wie sehr biegt sich das Board beim buttern.

    Avran sieht es wie ich immer auch unter dem Aspekt wie stabil steht das Brett im Butter..


    Pfon.. Evtl hast du eine Empfehlung für ein weiches Brett für schmalen Fuß das sich im Surfy Japan Butter Style bewegen lässt ?

    Wenn ich MP25 hätte wäre es für mich persönlich das Asymulator..

    Allerdings ist das nicht so weich, dafür super stabil in den presses..


    Ultrafear kann ich mir auch gut vorstellen. Ebenso das scott stevens..

    Beide aber auch nicht Ultra weich.


    Ride kink kenn ich nur das alte. Wenn sich da nicht viel verändert hat wäre das auch was.

  • Habe diese Unterschiede in den Reviews auch festgestellt. Ich selbst bin da auf avrans Seite.

    Der Unterschied ist folgender.

    TGR sieht butterability als wie sehr biegt sich das Board beim buttern.

    Avran sieht es wie ich immer auch unter dem Aspekt wie stabil steht das Brett im Butter..


    Okay, danke für die Aufklärung. Das macht natürlich Sinn. Ich finde es auch schwierig, wenn Boards zwar sehr weich sind, am Ende man aber immer aufpassen muss, dass es einen das Board nicht unter den Füßen wegzieht, weil man sich zu viel reingelehnt hat. Weich, aber trotzdem stabil, sodass ich mich mehr auf mich und meine Bewegung und weniger auf die Stabilität des Boards konzentrieren muss, das wäre das richtige.


    Und wegen dem Asymulator - wenn es nicht sonderlich weich ist, sondern eher im Bereich meines Unincs, dann hätte ich damit doch keinen Vorteil, oder? Es soll schon ein Unterschied im Flex haben. :)

  • Und wegen dem Asymulator - wenn es nicht sonderlich weich ist, sondern eher im Bereich meines Unincs, dann hätte ich damit doch keinen Vorteil, oder?

    Ja, ist nicht bedeutend anders als das Basic. Also es ist schon anders, aber eben nicht komplett verschieden.


    Aber, mit dem Basic kannst du das auch alles machen..


    Ich weiß nicht wirklich was ich dir empfehlen soll.. Ein Brett das recht weich und stabil ist, da wäre ich bei Brettern wie dem Basic.. Wenn es jetzt noch bedeutend anders sein soll als das Basic, dann fällt mir nichts mehr ein ^^


    Ultrafear wäre meine einzige Idee.. Aber das neue bin ich nicht gefahren.. ich meine das war früher flat wie das Scotty..


    Mein weiches Horrorscope (was inzwischen das Pathfinder Rev wäre) ist weich und so.. aber ich nehme lieber mein Asym, weil deutlich stabiler.

  • Du darfst nicht außer Acht lassen, dass das Basic und das Basic Uninc zwei komplett verschiedene Bretter sind. Das Basic Uninc hat ungefähr den Flex vom Standard und ist zudem noch Low, aber Full Camber - hat also mit dem "normalen" Basic nur den Namen gemein. Außer dir war das schon bewusst. :D

  • Pfon ich glaube da bist du zu sehr unsere Alpen gewöhnt.


    Da hab ich auch viel lieber was stabiles untern den Boots.


    Schau dir mal die flachen Pisten an in den Japan Videos , dazu ist das meist kein richtig harter Schnee / Eis wie wir dieses Saison viel hatten und den relativ Low Speed und wie die Boards dann schon an der Nose flattern und das bei den leichten Japanern…


    Denke hier ist wirklich etwas weiches gefragt auch wenn das zulasten der Flatbase und Speed Stabilität geht. Auch Pop ist etwas zu vernachlässigen solange sich das Board weit biegen / verwinden lässt..


    Hauptsache das Brett lässt sich auch leicht torsional verwinden.


    Tief Carven auf der Kante geht auch mit so einem Brett bei moderatem Speed. Die Carves sind auch meistens eher klein und bewusst maximal auf die Kante gestellt und nicht schell und weit.


    Wichtig ist dann in der Fahrweise anzugleichen


    Modus 1 für den Style: Tricks und verspielt Buttern .. dafür das weiche Flexy Brett mit abgehängten Kanten


    Modus 2: tief Carven. Hier musst du das Brett wirklich aktiv auf die Kante bringen weil mit wenig aufkanten wird das dann nichts mehr mit weich und angehängten Kanten


    Zu beachten: Im Forward Surfy Style musst du üben viel enger zu stehen ( ca 10cm weniger Stance als normal ) und mit knieschluss und die Hocke zu gehen um dann aus Hüfte (Rotation) zu Carven.


    Gruß

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  • Stimmt, hatte ich so nicht auf dem Schirm, dass deines ein härteres Camber Basic ist.


    Ich hab mir mal ein paar Videos angeschaut.


    nitrofoska hat durchaus recht..


    weiches "instabiles" Brett wäre Sinnvoller.


    Ich hätte aber noch ein paar Fragen.. Was genau magst du an dem Style? fährst du forward Stance?


    Recht tiefe, langgezogene Carves, gepaart mit stabilen, krass hohen Presses, 180s, und so weiter.

    Sehe ich fast keine in den Videos.. Die Videos die ich gesehen habe sind hauptsächlich kleine Radien gecarved, wenig stabile Presses, habe nur einen kurzen high press gesehen..

    Er macht viel mit seinen Drehungen, viel kurz die Nose getapped oder Wechsel von Nose auf Tailpress etc..


    Wenn du dein Basic sowieso behältst wirst du wahrscheinlich doch mit ner ganz Weichen Nudel gut bedient.


    Was ich sagen muss ist, er nutzt wirklich das direktionale im Brett sehr gut. Und seine revert Carves sind auch recht nice.


    Für das meiste was er macht braucht es trotz allem kein spezielles Board. Einzig die, ehrlichgesagt für mich sehr komisch aussehenden, geöffneten Tailpresses, bei denen das Tail komplett flat steht.


    Wenn du Bock auf was neues hast und die Spins magst würde ich vllt auch mal ein Bataleon oder so testen. Oder ein Arbor Rocker.

  • ich würde da auch was weicheres nehmen, so hast du auch einen Kontrast zu deinem Basic Uninc..


    Slash Happy Place

    Capita Pathfinder Rev

    Ride Agenda

    Rome Mechanic

  • Ich bin letztens mal ein recht weiches Leih-Brett gefahren und hatte da einen guten Kontrast zu dem, was ich bisher gewohnt war. War ein Flat-Rocker, aber keine Ahnung welche Marke. Hier konnte ich deutlich sichtbarer Tricksen und für einen Press musste ich nur meine Hüfte verschieben, wohingegen ich beim Uninc für ähnliches (oder sogar etwas weniger) mein ganzes Gewicht reinlehnen muss. Beim Uninc kann ich Presses auch nicht lange halten, da das Board entsprechend stark dagegen ankämpft. Bei dem Leih-Brett hätte ich gefühlt die ganze Piste so runterfahren können. Dafür hatte ich dann aber bei dem das Problem, dass ich echt aufpassen musste, dass ich mich nicht zu stark reinlehne, weil ich es schnell "überpresst" hatte. Aber was war (für mich) am Ende einfacher zum Üben. Ein gutes Zwischending wäre halt was.


    Wie aber auch geschrieben, ich bin halt echt noch kein Profi was Tricks angeht, sondern habe erst diese Saison damit angefangen.


    Ich hätte aber noch ein paar Fragen.. Was genau magst du an dem Style? fährst du forward Stance?


    Nein, fahre mittlerweile Duck 18/-18.

    Es sieht für mich einfach sehr "verspielt" aus und das finde ich cool. Vielleicht, weil es auch das Gegenteil ist, was ich bisher gefahren bin (hauptsächlich Speed und entsprechend stabil).


    Wenn du Bock auf was neues hast und die Spins magst würde ich vllt auch mal ein Bataleon oder so testen. Oder ein Arbor Rocker.


    Bataleon hatte ich mal in einem Urlaub probiert, da kam ich nicht richtig mit klar, da gefühlt nach der Bindung keine Kante mehr vorhanden war. Arbor hatte ich auch auf dem Schirm, wie oben geschrieben auch das Draft (als Camber). Reiner Rocker war ich mir nicht so sicher, wegen dem vorhin beschriebenen "Problem" des schnellen "überpressens". Wie ist denn so das Fahrgefühl von denen? Aber wegen der leichteren Pressbarkeit bin ich bei meiner Suche halt immer wieder bei Never Summer hängengeblieben. Verbiegbar in der Mitte auf Grund Rocker, aber Stabilität in den Tips. Das klingt für mich, der sowas noch nie gefahren ist, halt eigentlich nach einem guten Kompromiss. Aber es gibt halt irgendwie bei NS nur 2 Lager, die einen lieben es, die anderen hassen es gefühlt. Zumindest, was ich bisher so gelesen habe. :/

    Modus 1 für den Style: Tricks und verspielt Buttern .. dafür das weiche Flexy Brett mit abgehängten Kanten


    Modus 2: tief Carven. Hier musst du das Brett wirklich aktiv auf die Kante bringen weil mit wenig aufkanten wird das dann nichts mehr mit weich und angehängten Kanten


    Zu beachten: Im Forward Surfy Style musst du üben viel enger zu stehen ( ca 10cm weniger Stance als normal ) und mit knieschluss und die Hocke zu gehen um dann aus Hüfte (Rotation) zu Carven.


    Also beim Carven sehe ich wirklich kein Problem bei mir. Ich konnte auch das weiche Flat-Rocker Board gut und tief (aber relativ langsam) auf Kante bringen und Lines ziehen. Natürlich nicht auf harter Piste, wir hatten da Slush. Das wäre auch eher die Bedingung, wo ich solche Tricks überhaupt probieren würde. Auf Eis bin ich diese Saison genug gekracht, das reicht mir erstmal. ^^

    Hab aber eigentlich nicht unbedingt vor meinen Stance komplett zu ändern...