Blutige Anfängerin sucht Ausstattung

  • Hallo alle zusammen,

    ich bin 44 Jahre und möchte schon seit Jahren gerne Snowboard fahren, doch es kam immer was dazwischen. Nun habe ich mich aber im Oktober und November zu einem Snowboardkurs angemeldet und im Dezember soll es in den Winterurlaub gehen. Mein Freund kann Snowboarden. Wir werden nur Piste fahren. Nun meine Frage ich möchte gerne ein eigenes Snowboard holen und mir keines leihen.

    Ich lese mich auch schon reichlich schlau im Internet aber je mehr ich lese um so weniger weiß ich was ich überhaupt als Anfängerin für ein Board holen soll. Rocker, Camber, Hybrid usw. usw.

    Hier mal ein paar Daten von mir und ich würde mich freuen, wenn ihr mich beraten könnt und sogar etwas empfehlen könnt


    Ich 44 Frau, 160 cm groß, 50 kg, Schuhgröße 38, Anfängerin, geplanter Urlaub Piste


    Ich hoffe das reicht und man kann damit was anfangen für Board Bindung und worauf ich eben noch beim Kauf achten soll.

    Ich habe noch nichts an Ausstattung


    Ich hatte im Netz paar Sets für 300 320 Euro gesehen und überlegt nur ich will auch keinen Fehler machen, aber auch noch kein 1.000 Euro Board mir zulegen, da ich wie gesagt blutige Anfängerin bin



    Lieben Danke

    :)


    Ich suche:


    [x ] Snowboard

    [ x] Snowboardbindung

    - [ ] normale Ratsche

    - [x ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [x] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ x] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: (bisher) noch kein Board


    Dein Körpergewicht: 50 kg


    Körpergröße: 160


    Mann / Frau: Frau


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: normale Schuhgröße 38

    (falls bereits Boots vorhanden sind bitte zusätzlich die Außenlänge in cm angeben)



    Preislimit: von: XXX - bis: XXX EUR bis 500 Euro


    Fahrlevel:

    [x] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [ ] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [x ] Piste [90 ]%

    [x ] Tiefschnee / Backcountry [10 - 20 ]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [x ] Nein

    Einmal editiert, zuletzt von Silke2303 ()

  • Ich würde dir wirklich raten erstmal was zu leihen. Du weißt doch noch gar nicht ob dir das snowboarden dann auch wirklich spaß macht und du kannst ja noch gar nicht sagen was dir an einem Board wichtig ist. Manche mögen drehfreudige Bretter andere bevorzugen Stabilität, manche wollen viel switch fahren andere nicht usw. da spielen echt einige Faktoren eine Rolle zu denen du jetzt einfach noch keine Meinung haben wirst weil du eben noch nie gefahren bist.


    Von den Sets für 300EUR halte ich nicht viel, da ist leihen echt besser. Was du dir auch als Anfänger schon gut kaufen kannst, sind Snowboardboots. Die müssen nämlich vor allem eins, gut passen. Da würde ich dann auch nicht so auf den Preis schauen, sondern die nehmen die am besten an deinem Fuß sitzen. Wichtig ist, die Boots nicht zu groß zu kaufen, am Besten du vermisst mal deine Füße und guckst dann nach der MondoPoint Größe. Es gibt hier im Forum auch eine Anleitung dazu. Und dann wirklich Schuhe in der gemessenen Größe Probieren und nicht erschrecken, die fühlen sich wahnsinnig eng an.

  • ich bin auch ein großer fan vom kaufen ...

    aber ganz ehrlich bei 2 kursen und dann im dezember das erste mal im urlaub (chance auf guten und viel schnee ist ja neuerdings im dezember so lala) würde ich mir nichts kaufen ... du hättest dein neues board noch dieses jahr so dermaßen geschunden ... no way


    such dir lieber nen guten verleih vor ort ... da helfen wir auch gern


    und wir sprechen uns dann nach deinem urlaub wieder

    follow me on youtube

    ...see my Hovercraft, Stormchaser, Solution, Mountaintwin, Powfinder Morris limited slashing through fresh pow pow

  • Sehe ich ähnlich. Vorher um einen guten Verleih kümmern macht erst mal mehr Sinn.


    Ein gutes Brett hält dir viele Jahre, und im Vergleich dazu was ein Skiurlaub kostet ist das auch das geringere übel..


    Also lieber erst mal die Kurse machen, lernen was das Snowboard macht und wie sich die Bretter überhaupt unterscheiden.

    Snowboardlehrer haben ja meist auch bisschen Ahnung vom Material und können dir auch was darüber erzählen.

    Die meisten Snowboarder mit denen man über Snowboardshapes diskutiert bieten dir auch an mal eine Abfahrt auf ihrem Brett zu fahren, dann kannst du vllt die Unterschiede selbst merken.


    Wenn du auf jeden Fall ein Brett kaufen willst auch vor dem Kurs, dann schreib das nochmal explizit, dann such ich meine Liste raus :)


    PS: wo machst du deine Snowboardkurse?

  • ... Ich habe vor 3 jahren Angefangen und bin nun auch ü40...

    Ich oute mich auch mal als Ü40, der erst in dem Alter auf die Idee kam Snowboarden zu lernen. Ich verstehe den Wunsch nach Kauf auch sehr gut, aber das erste wäre auszuprobieren ob dir Snowboarden dauerhaft Spass machen könnte.


    Wichtig ist wirklich die gute Beratung, auch zur Leihausrüstung, dann gehen auch die ersten Runden ohne eigenes Equipment. Ich habe damals etwas gebraucht passendes Leihmaterial zu finden, also rein von den Grundsatzfragen wie Board-Länge und -Breite, Boot-Größe, Stance-Breite usw. - und mich später bspw. bei den Boots und Bindung trotz erster Erfahrung "verkauft".


    Was du dir auch als Anfänger schon gut kaufen kannst, sind Snowboardboots. Die müssen nämlich vor allem eins, gut passen. Da würde ich dann auch nicht so auf den Preis schauen, sondern die nehmen die am besten an deinem Fuß sitzen. Wichtig ist, die Boots nicht zu groß zu kaufen, am Besten du vermisst mal deine Füße und guckst dann nach der MondoPoint Größe. Es gibt hier im Forum auch eine Anleitung dazu. Und dann wirklich Schuhe in der gemessenen Größe Probieren und nicht erschrecken, die fühlen sich wahnsinnig eng an.

    Und dem stimme ich auch zu. Das war mein Fehler damals. Die Leih-Boots waren viel zu groß und auch das erste eigene Paar danach - obwohl deutlich kleiner - war auch zu groß. Nach 2x Downsizing passen meine Boots, auch wenn ich am Anfang gedacht habe das geht garnicht. Die üblichen Tipps bzgl. Mondopoint (statt normaler Schuhgröße), Anstoßen der Zehen und der Angst zu kleine Boots zu kaufen sind schon ziemlich passend.

  • Hallo alle zusammen,

    danke für Eure Meinung, Tipps und Erfahrungsberichte.

    Ich habe so viel schlechtes von Ausleihen gehört daher sträubte ich mich ein wenig, und es soll jedes Jahr in den Winterurlaub gehen. Ich denke schon, dass mir das sehr gefallen wird. Ich mag solche Sachen sehr und beneide immer alle die fahren können.


    Nur mein "Ex" war nie für so etwas daher kam alles weitere nicht in Frage :-( , aber jeeettttzzzzttt :-)


    Ich mache einmal in Neuss AlpinCenter ein Wochenendkurs von morgens bis frühen Abend und danach in Bottrop 12 Stunden, ich denke für den Anfang reicht es um die Piste bewältigen zu können :-)


    Pfon ich möchte auf jeden Fall gerne ein Board kaufen :-)


    Schuhe werde ich dann Fuß messen und mal einen Laden ansteuern

  • Pfon ich möchte auf jeden Fall gerne ein Board kaufen :-)

    Okay.. dann gehen wir das mal an :)


    Meine ersten Gedanken dazu sind folgende:


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [x ] Nein

    DSLV lehrt heutzutage immer beidseitig. Ich rate auch allen Anfängern direkt switch zu fahren und das regelmäßig zu üben. Wenn man es von Anfang an lernt ist es super easy.



    Preislimit: von: XXX - bis: XXX EUR bis 500 Euro

    Wenn das für alles ist, dann ist das Budget zu knapp..


    ich würde mal sagen du solltes mit Boots ~250€, Board ~350€ Bindung ~200€ rechnen. (wenn man was passendes im Sale findet evtl auch günstiger, aber Auswahl stark beschränkt)

    Klamotten und Helm/Protektor nochmal extra. Bei den Klamotten darauf achten, dass du eine echt gute Hose und Handschuhe kaufst, wirst du nie bereuen. Als Anfänger bzw Snowboarder allgemein sitzt man doch recht oft im Schnee, gibt nichts schlimmeres als wenn Hose oder Handschuhe durchnässen.


    Bei den Boots kann man Glück haben und was günstigeres finden, man sollte aber auf jeden Fall nach Passform gehen, nicht nach Preis. Schmerzende Füße immernoch eines der häufigsten Probleme... Boots dürfen eng bis sehr eng sitzen, jeden bisschen Luft im Schuh kostet dich Kraft und Kontrolle.

    Guten Shop suchen, viele Boots anprobieren (unterschiedliche Hersteller) und von der Größe nach der Fußlänge gehen und immer kleiner anprobieren bis er wirklich deutlich zu klein ist.

    Vom Flex der Boots auch eher steifer als zu weich, eben auch wegen der Kraftübertragung. Wenns nicht gerade Flex 10 Boots sind, sind die noch recht angenehm zu tragen.


    Helm muss auf den Kopf und zur Brille passen, gute Brillen sind auch ziemlich teuer aber mMn auch deutlich besser als die günstigen. Da könnte man aber notfalls für den Anfang ne günstige nehmen.


    Na dann mal an Brett und Bindung:

    Bindung, soll zum Boot passen. Auch nichts zu weiches. Die Hersteller machen meist günstige Serien unter 200€ die sind nicht sehr zu empfehlen, ab 200 gehts dann mit den ordentlichen los.

    Sowas wie die Union Milan ist sehr gut, aber noch recht weich. Union Trilogy/Legacy noch besser, aber auch nen Tick teurer.

    Burton Lexa auch sehr beliebt. Auch andere wie Rome, Ride, Nitro, Salomon usw. machen gute Bindungen.

    Bei der Bindung auch mal nach Herrenmodellen schauen, gibt es oft in S und könnte bei dir evtl noch passen. Da ist die Auswahl größer.


    Bretter die mir in den Sinn kommen. Aus meiner Sicht ist ein Twin oder directional Twin als Anfänger nicht verkehrt.

    Darf auch genug Camber Anteil haben, bringt mehr Stabilität auch wenn viele Anfänger (und leider auch Händler) denken so ein Brett ist zu anspruchsvoll.

    Wenn du das Snowboarden wirklich lernen willst und mehr als 5 Pistentage pro Jahr planst bist würden solche Bretter gut passen und dir lange Spaß bereiten.

    Capita Birds of a Feather oder Paradise

    Rossignol Diva

    Jones Dream Catcher/Twin Sister

    Salomon Wonder

    YES Emoticon


    Wenn du dir sicher bist, dass du kaum switch fahren wirst kannst du auch direktionaler gehen

    Capita Equallizer

    YES Hel Yes

    Ride Magic Stick

    Nitro Drop (etwas anspruchsvoller)

    Rome Winterland

    Salomon Pillow Talk


    :) Ich hoffe das war mal genug Input um dich etwas zu beschäftigen. Kannst dir ja mal die Bretter anschauen, auf vielen Seiten sieht man dann auch wie das Brett aufgebaut ist (Camber/Rocker/Flat Anteile) Dann erkennst du was für eine Art Brett ich im Kopf habe, dass du vllt auch mal im Laden weißt worauf du etwa achten solltest.

  • Pfons Beiträge kann ich auch voll unterstreichen und ich füge noch die Erfahrungen mit den Anfänger/innen dazu mit welchen ich die letzten paar Jahre unterwegs war. Vielleicht helfen sie Dir.


    Für Anfänger sind folgende Dinge extrem wichtig, insbesondere Ü40 wenn man sich von Verletzungen nicht mehr so leicht erholt:


    Eine direkte Kraftübertragung und Rückmeldung zwischen Board und Fuß, also hauptsächlich die Schuhe sind extrem wichtig. Die meisten AHA-Erlebnisse gibt es mit besseren Schuhen. Mit Rückmeldung bekommst du ein Gefühl für das Board und deine Beinbewegungen werden direkter vom Board umgesetzt. Das Board sollte hauptsächlich mit dem ganzen Bein/Hüfte und Körper gesteuert werden und nur minimal mit den Füßen (Fußballen/Ferse) durch Anspannung der Muskeln im Fuß. Die Muskeln im Fuß sind viel zu schwach, schnell überfordert und verkrampfen dann schmerzhaft. Also um z.B. die vordere Kante zu belasten geht man bitte nicht auf die Zehenspitzen und lehnt sich auch nicht nach vorne über die Kante, sondern drückt die Knie nach vorne unten Richtung Vorderkante gegen den Anklestrap der Bindung und geht mit dem Oberkörper eher nach hinten um mehr Aufkantwinkel und Druck zu generieren. Die Grenze liegt irgendwann etwa da wo Arm oder Oberkörper über die Piste schleifen.

    Die Backsidekante belastet man indem man den Hintern runter drückt und den Oberkörper nach vorne beugt. Die Vorderkante darf man ruhig anfassen und mit der Hand zu sich ziehen. Das geht bis der Hintern durch den Schnee schleift.


    Kantendruck ist der beste Freund des Snowboarders. Wenn er zu Ende geht wischt man weg und es tut nicht weh. Bei zögerlichem Kantendruck und wenig Aufkantwinkel rutscht die Kante los, evtl. klappt das Board auf den Belag runter und die falsche Kante hebelt einen aus, man fliegt und landet viel härter als wenn man wegrutscht. Aufkanten bis man wegrutscht kann man ruhig übertreiben und provozieren so dass man die Grenzen kennen lernt. Ruhig mal etwas mit dem Po auf der Piste rutschen oder den Knien (Knieschoner unter der Hose über der langen Unterwäsche)


    Es muss Spaß machen, sonst kommt schnell Frust auf, Muskeln verkrampfen, schmerzen. Anfänger dürfen nicht überfordert werden z.B. durch Eisplatten, Nebel, steile Hänge, Schneesturm usw.. Angst ist kontraproduktiv, verleitet dazu Fehler zu machen. Lieber 1 Tag auf möglichst leeren, griffigen blauen Pisten bei guten Verhältnissen als 3 Tage auf steilen vereisten roten Pisten im Schneegestöber oder die verstopfte Talabfahrt runter. Das ist eher was für Leute, die ihr Fahrkönnen perfektionieren wollen oder Nervenkitzel und Herausforderungen suchen.

    Als Anfänger musst du ein sicheres Gefühl haben, um auf dem Board deinen Körperschwerpunkt auf dem vorderen Fuß zu geben und dich quasi ins Tal zu "stürzen", dich blind in Richtungen bewegen wo du deine Augen gerade nicht hinbewegen kannst (rückwärts fahren). Also du fährst öfter mal in eine andere Richtung als die Blickrichtung und du musst lernen mit deinem Körperschwerpunkt zu spielen. Wir haben oft nach 1-2h wieder aufgehört weil z.B. null Sicht, zu viel Eisplatten oder gewartet bis auf den Pisten wieder Platz war. Allerdings sind wir auch schon in Nebelsuppe zur Talstation gefahren und hatten dann oben blauen Himmel und waren fast alleine auf der Piste.


    Schuhe für um die 250/300€ mit weichem Polster waren zwar die ersten 2-3 Tage sehr bequem, aber: etwas indirekte Kraftübertragung, weil das Polster nachgibt. Nach etwa 10 Tagen war das weiche Polster so zerdrückt, dass der Fuß keinen Halt mehr im Schuh hatte und der Spaß zu Ende war. steife Schuhe mit minimaler Polsterung sind zwar weniger bequem, aber Kraftübertragung und Feedback bleiben lange auf hohem Niveau. Mit unterschiedlich dicken Schuheinlagen kann man feinabstimmen. Doppelboa sind empfehlenswert, am besten finde ich einen Strap ganz oben am Innenschuh, der das Schienbein fixiert.


    Ich würde auch ein entschärftes Hybridcamber oder Camberbrett empfehlen, das Stabiltät und Rückmeldung gibt ohne viel zu verwischen. Ein fieses Camber überfordert doch schnell und ein Rocker rutscht zu viel in der Gegend rum.

    Arbor bietet z.B. entschärfte Camber mit Uprise Fenders und auch das was Pfon vorgeschlagen hat sind echt gut geeignete Bretter aus meiner Sicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Dunkelbazi79 ()

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Anfängertipps!


    für passend Tipps bzgl. meiner Fakten wäre ich sehr dankbar!


    Ich (weiblich) suche ein Snowboard


    Dein Körpergewicht: 55 kg


    Körpergröße: 1,63m



    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: 39

    (falls bereits Boots vorhanden sind bitte zusätzlich die Außenlänge in cm angeben)



    Preislimit: bis: 700 EUR


    Fahrlevel:

    [ X] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [ ] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [ ] Piste [ ]%

    [ ] Tiefschnee / Backcountry [ ]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [ ] Nein

  • Das meine ich auch.

    Entweder kennst jemand der dir ein Brett leihen oder sehr günstig überlässt oder du leihst dir eins im Shop.


    Nachher willtst du doch lieber Pommes Fahren und verkaufst dein Teures Zeug mit viel verlust.

  • Ich würde dir ein anfängerfreundliches Skigebiet empfehlen mit Sesselliften oder Gondeln und breiten flachen Pisten sowie guter Schneelage:

    Flachau, Steinplatte, Scheffau

    Gletschergebiete oder welche mit hauptsächlich roten Pisten besser meiden, nur bei gutem Wetter und gutem Schnee vielleicht.


    Ein Tag Privatunterricht bringt mehr als mehrere Tage in der Gruppe, wenn der Lehrer gut ist und du auch gut eingestellt bist.

    So 1-2 Tage fahren 1 Tag Pause zur Erholung und dann wieder 1-2 Tage finde ich ganz hilfreich.


    Du solltest dich früh für einen Stance entscheiden, also ob du lieber nur in eine Richtung Piste fahren willst oder auch mal Rückwärts und Spielereien, Drehungen usw. machen möchtest.

    Willst du hauptsächlich in eine Richtung Carven, dann ist ein vorwärts gerichteter Stance besser, ähnlich wie auf Skiern, wo man sich in Kurven eher nach links und rechts lehnt mit Bindungswinkeln deutlich größer als 30°. Das schränkt viele Snowboarder zu weit ein.

    Spielen, Drehen, Bordkontrolle, Freestyle ist so schwieriger.

    Wenn du gerne möglichst vielseitig alles ausprobieren willst, dann ist ein eher seitlicher Stance (Duckstance wäre das Extrem) besser mit kleinen Bindungswinkeln um etwa 15°-30°. Für Kurven lehnt man sich nach vorne und hinten, was sich erst mal seltsam anfühlt.


    Wenn du den festen Willen und die Zeit hast, würde ich dir einen Satz neuer Schuhe empfehlen, Board und Bindung erst mal auszuleihen oder gebraucht zu kaufen.

    Einige gute gebrauchte Boards bekommt man um die 200€ mit Bindungen evtl. für 250-300.

    Preis-Leistungs-Empfehlungen:

    Rossignol Amptek, Yes Basic/Emoticon, Arbor Camber, Jones,

    Womit man mühelos Camber fahren kann wären zum Beispiel Bataleon mit angehobenen Kanten/schaufenförmigem Belag aber die sind schnell am Limit finde ich.

    Länge am Anfang so um die 150-153 und wenn es sich zu lang anfühlt dann die Bindungen weiter nach hinten stellen und evtl. weiter auseinander