Anfänger sucht Board zum lernen!!!!!

  • Hallo an alle,


    Ich bin 36 Jahre alt und bin letztes Jahr das erste mal Snowboard gefahren für 2x1 Woche.

    Da es mir so gut gefallen hat will ich auf jeden fall dabei bleiben und mir meine eigene Ausrüstung kaufen.


    Mein bisheriges Snowboard Setup.


    Hatte zwei Wochen Leihmaterial, kann leider

    aber nicht mehr sagen was es war.

    Ich suche:


    -[ X] Snowboard

    -[ X] Snowboardbindung

    - [ X] normale Ratsche

    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: (bisher)

    Leider keine Ahnung


    Dein Körpergewicht:

    85 kg


    Körpergröße:

    178 cm


    Mann / Frau:

    Mann


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro: 42 ( in Straßenschuhen )


    (falls bereits Boots vorhanden sind bitte zusätzlich die Außenlänge in cm angeben)


    Werde ich nächste Woche mal bei uns in den Laden gehen und anprobieren



    Preislimit: von: XXX - bis: 500 EUR


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [ X] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [ ] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Falls du hier ein ganz spezielles Brett, zum Beispiel für Rails oder fürs Backcountry, suchst, gib einfach 100% an.


    [ X] Piste [ 80]%

    [ X] Tiefschnee / Backcountry [ 20]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ X]Ja ( wollte ich auch lernen )

    [ ] Nein


    Sonderwünsche:


    Ich werde die Urlaube mit meiner Familie verbringen ( 2x Ski und 1x Snowboarder )

    und suche ein Board mit dem ich gemütlich den Berg runter fahren, meine fahr Technik verbessern und vielleicht mal ein paar Tricks lernen kann. Heizen oder große Sprünge werde ich nicht machen.

    In einem Laden wurde mir ein Burton Ripcord als Board angeboten und gesagt das ich auf diesem gut lernen würde. Nach stöbern in anderen Berichten bin ich aber nicht mehr sicher ob das die beste Wahl für mich ist.


    Deswegen wollte ich von euch mal eine Einschätzung und Ideen haben nach welchem Board ich mich umschauen solle.


    Danke schon mal an alle....

  • Ich glaube, das geht ganz gut. Das Board ist bestimmt geeignet, um damit auch als Anfänger sicher und stressfrei zu fahren und dabei - ganz nebenbei - Routine zu entwickeln. Ein Lehrmeister im Sinne eines Erziehers, ist das Board sicherlich nicht. Wenn du allein unterwegs wärst und dich dabei mehr auf dein eigenes Fahren konzentrieren könntest, wäre es eventuell denkbar zu einem Board zu greifen, das etwas mehr von einer "Domina" hat und dich zum ordentlichen fahren erzieht. Als fortgeschrittener Anfänger in einer Gruppe von Skifahrern ist die Herausforderung aber oft schon, den Anschluss zu halten. Gas geben, um auf dem Ziehweg den Anschluss nicht zu verlieren etc. ist für einen einzelnen Boarder in einer Gruppe Skifahrer oft schon Herausforderung genug. Da braucht es nicht auch noch eine Edge-Catch Domina. Insofern geht das Board schon in Ordnung.

  • Danke für deine Einschätzung.

    Wir sind aber auch nicht den ganzen Tag zusammen und fahren die Pisten runter.

    Hatte letztes Jahr auch zwei mal nen Lehrer genommen und mir danach jeden Tag die Zeit genommen um alleine für mich zu üben.

    Was auch deutlich mehr gebracht hat als mit den anderen nur den Berg runter zu fahren.

    Das werde ich auch so beibehalten.

    Ich will auf jeden Fall lernen sauber zu fahren und nicht die Kurven nur so wischen damit ich den Berg irgendwie runter komme.

  • Werde ich nächste Woche mal bei uns in den Laden gehen und anprobieren

    Das ist schonmal der richtige Weg. Füße messen/messen lassen und Boots nicht zu groß und nicht zu weich kaufen.


    In einem Laden wurde mir ein Burton Ripcord als Board angeboten und gesagt das ich auf diesem gut lernen würde. Nach stöbern in anderen Berichten bin ich aber nicht mehr sicher ob das die beste Wahl für mich ist.

    Ich spreche mich auf jeden Fall mal gegen das Ripcord aus.. :/


    Klar, gerade wenn man nicht oft fährt oder noch lernt will man sich nicht überfordern. Aber Ripcord ist halt suuuuuper weiches Brett..


    Mein spontaner Favorit wäre das Capita Outerspace Living... Ist echt ein geiles Brett, das macht auch Anfängern ab den ersten Tagen Spaß und macht einiges mit.

    Lib Tech C2 Bretter würden auch gut passen.

    Jones Mountain Twin

    Gibt noch einige andere...


    Als Bindung wenn du sowieso gemütlicher unterwegs bist einfach ne Union Contact Pro drauf. Bietet viel fürs Geld, allerdings noch vergleichsweise weich..

    Wenn es das Budget hergibt, Union Strata oder was vergleichbares anderer Hersteller.


    Hier kannst du auch mal reinlesen bzgl Snowboard shapes:

    https://www.snowboarden.de/for…?postID=140594#post140594

  • Bin auch gegen das Ripcord, allerdings auch gegen das Mountain Twin.


    Das Ripcord ist echt ne Anfängernudel, lass da lieber die Finger davon.

    Hol dir was anständiges, easy zu fahrendes Brett mit dem du längerfristig Spaß hast.


    Das Outerspace Living trifft das ganz gut.


    Ich würd dich auf ein Capita Ultrafear stellen. Genauso stabil wie das Outerspace Living obwohl es ein flat ist, damit lernst du schon was.

    Und später, wenn du ordentlich unterwegs bist, holst dir was aggressiveres, und hast das Ultrafear noch als Spaß-/Parkbrett im Keller stehen.


    Contact Pro passt gut, alternativ wie gesagt Force oder Strata, was dir von den Beschreibungen mehr zusagt.

  • Bei dem Ripcord hat mich von anfangen der Flex 2 gestört. Dachte mir auch das es viel zu weich ist.


    Das Ultrafear hat mir auch ganz gut gefallen.

    Wie sieht es da mit Kantenhalt aus?

    Das Outerspace schaue ich mir mal noch an.


    Warum das Mountain Twin nicht? Hatte mal in nem Testbericht gelesen das es auch für Anfänger geeignet wäre.


    Und was für eine Länge würdet ihr mir empfehlen....

  • Ich wollte jetzt nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.


    Aber ja, es stimmt schon. Es gibt Boards, die auch ein Anfänger sehrwohl bewegen kann, die sportlich gesehen, nach oben noch viel mehr Spielraum bieten.


    Wenn man nur möglichst care-free mit der Family eine gute Zeit haben möchte, braucht man u. U. sehr wenig sportlichen Spielraum nach oben.


    Ich kenne selbst spätberufene Wintersportler, die rutschen seit 20 Jahren einfach nur durch die Winterlandschaft und freuen sich an der Sonne. Und das ist nicht das verkehrteste. Lernen bedeutet da: Sicherer werden. Sportlicheres Fahren ist nicht überall das Ziel.


    Der Fragebogen liest sich - zumindest zwischen den Zeilen - recht defensiv. Warum also Camber? Ich bin mir nicht sicher, ob Casper überhaupt auf die Kante will? Edge Hold, Carving, Schräglage - ich lese dieses Verlangen noch nicht raus.

    Falls doch, sind Capita Outerspace Living, Mountain Twin durchaus wieder drin.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob Casper überhaupt auf die Kante will? Edge Hold, Carving, Schräglage - ich lese dieses Verlangen noch nicht raus.

    Jeder der auch nur ein bisschen Ehrgeiz hat richtig zu fahren, der will ein Brett auch mal sportlich bewegen...


    Es geht ja hier sicher nicht um Euro Carves oder so.. Er will seine Fahrtechnik verbessern. Und aus meiner Sicht beinhaltet ordentliche Fahrtechnik eben geschnittenes Fahren..


    Das Ultrafear bin ich selbst noch nicht gefahren, vertraue da auf jimmi :)

    Wie sieht es da mit Kantenhalt aus?

    Das ist so ein Thema.. Manch einer schwört auf Kantentechnik, andere auf bissiger geschliffene Kantenwinkel..

    Capita sind grundsätzlich in vielen Tests Kantenhaltmäßig im Mittelfeld, allerdings ist das sehr schwer vergleichbar darzustellen..

    Ich fahre selbst mehrere Capitas und kann nicht klagen..

  • Dann habe ich es vielleicht etwas falsch umschrieben.

    Aber wie „Pfon“ geschrieben hat trifft es ganz gut. Mit dem Ellenbogen werde ich sicherlich nicht in den Schnee kommen, aber eine sichere und sauber Fahrtechnik will ich schon lernen und mich auch weiterentwickeln.


    Ich denke es werden so 20-25 Pistentage im Jahr werden wenn es gut läuft. Und da will ich nicht nur den Berg runter rutschen sondern sauber fahren lernen.


    Bei dem Ultrafear habe ich auch gelesen das es anfängt zu flattern bei einer gewissen Geschwindigkeit. Denke aber mal bis ich in diese Richtung komme wird es noch ein paar Pistentage dauern oder?


    Lieber Flat oder doch lieber was in Richtung Camber?

    Und mit der Länge tue ich mir etwas schwer...

  • Das Outerspace hätte ich mal 157w gesagt...

    wide einfach nur weil das Brett von Haus aus eher schmal ist.


    Lieber Flat oder doch lieber was in Richtung Camber?

    Ich wäre eher beim Hybrid-Camber. Hätte jetzt keine Bedenken, dass dir das OL am Anfang zu krass ist

  • So schnell flattert ein Ultrafear jetzt nicht. Klar irgendwann, aber wie du schon sagst dazu brauchst du noch ein paar Tage. Und deshalb ist es auch kein Problem, fährt sich dann hald ein wenig unruhiger, mehr nicht.


    Das Mountain Twin find ich viel zu aggressiv für sein Niveau, würd ich echt nicht machen..

  • Puha,


    ja also das Ripcord ( sehr weicher Flat / rocker ) würde ich nicht unbedingt nehmen wenn du schon etwas Erfahrung hast und keine großen Probleme bezüglich verkanten etc...


    Einen Weichen bis mittelharten Hybrid Camber hätte ich schon genommen um auf Dauer auch Spass zu haben.


    Gruß

  • Das Mountain Twin find ich viel zu aggressiv für sein Niveau, würd ich echt nicht machen..

    Ich kenne selbst nichts gutmütigeres als ein Mountain Twin. Das tut nix, das will nur spielen. ;)


    Andererseits hätte ich jetzt auch - wie eingangs schon gesagt - volles Verständnis dafür, wenn der Themenstarter sich für ein (bestimmt noch einfacher zu bewegendes) Burton Ripcord entscheiden würde.


    Casper Man könnte jetzt die Frage stellen: Wo und wie siehst Du dich in zwei-drei Jahren fahren? Träume! Und: Ist es dein Plan, dass dich dein Board - welches du nun kaufen möchtest - dabei noch immer begleitet?


    Wenn das nächste Board länger bewegt werden soll, sollte das Board so gebaut sein, dass es auch einen Intermediate - Expert noch glücklich macht. Das Ripcord ist so gesehen bestimmt nichts für die Ewigkeit. Wenn Du sagst, ich bin der Typ Konsument, der sich spätestens in zwei Jahren ohnehin ein neues Board oder ein zusätzliches Zweitboard kauft, dann ist der Tipp vom Händler jetzt gar nicht so verkehrt. Dann geht das Ripcord schon in Ordnung.


    Wer die Dinge nicht sachte, sondern etwas sportlich angeht und tendenziell eher für die Ewigkeit kauft, sollte eventuell gleich ein Board mit mehr "Potenzial" kaufen und das Ripcord für andere liegen lassen.


    Meine persönliche Empfehlung wäre dann das Jones Mountain Twin. Ich fahre es selbst und denke, das Boars geht auf jedem Level. Bei den anderen genannten Boards kann ich es mir ebenfalls vorstellen, aber leider nicht aus eigener Erfahrung beurteilen.

  • Bins Mountain Twin noch nicht gefahren, kenn aber das Mercury ziehmlich gut und nachdem die immer verglichen werden...

    find ichs für nen Fahrer mit dem Niveau schon sportlich.

    DOA ist da deutlich freundlicher, sehr geiles Brett.

  • jimmi

    Na dann behalte ich mir mal das Ultrafear im Hinterkopf.



    Also ein zweites Brett werde ich mir wohl nicht zu legen. Dafür wohnen wir zu weit von den Bergen weg und wenn wir in Urlaub fahren will ich keine zwei Bretter mit holen.


    Deswegen auch die Frage ob ich jetzt etwas kaufe mit dem ich auch in der Zukunft meinen Spaß habe.

    Ich habe aber sich keine Probleme damit jetzt etwas Ruhiges zum lernen zu kaufen und in zwei drei Jahren mir ein neues Brett zu kaufen wenn es meine lerne Kurve her gibt.

    Ihr kennt euch da halt besser aus wie man es am besten macht oder lernt.


    Man liest nur immer das man auf einem Rocker oder flat keine richtige Fahrtechnik lernt und es später das schwer hat auf einen Camber zu steigen.

  • jimmi Wo findest Du diese Vergleiche? Ich finde nur die TGR Reviews. Dort ist das Mercury für Riding Levels ab Intermediate aufwärts einsortiert. Das Mountain Twin ist dahingehend breiter aufgestellt. Es reicht angeblich von Beginner - Expert.


    Und ich bin noch nie ein Capita gefahren.


    Casper


    Jibsaw ist auch ein tolles Brett.


    Hast Du eine Antwort auf die Fragen? Was hast du in zwei Jahren mit deinem Brett vor?

  • Bis dahin will ich eine sauber Technik haben und sauber auf der Kante zügig den Berg runter kommen. Momentan nach den zwei Wochen Drifte ich noch ziemlich viel und schiebe das hinter Bein nach.

    Und vielleicht wenn es gut klappt ein paar kleine Tricks einbauen.


    Ich werde weder der Mega Carver werden, noch werde ich im Park Rails oder große Sprünge machen.


    Das wäre mein Ziel in zwei drei Jahren.