Anfänger mit 15 Tagen Erfahrung sucht Board

  • Hallo,

    Bin neu angemeldet und würde mich über Hilfe bezüglich eines neuen Snowboards freuen. Hier einmal der Musterfragebogen für euch.


    Über mich:

    Ich bin männlich mein Körpergewicht ist 100 kg, ich bin 190 cm groß, mein Fahrlevel ist Snowboard-Aufsteiger und bin Urlaubsfahrer. Geboren 1986 bin ich aktuell 36 Jahre alt und fahre meinen dritten Urlaub.

    Ich suche:
    Ein Snowboard.

    Mein bisheriges Snowboardsetup:

    Fanatic Light Hells Bells Comfortcap Woodcore 163cm. Das ist ein prähistorisches Camber Board aus den frühen 2000ern.

    Die bisherige Snowboardlänge ist 163 cm, das Snowboard soll als Allrounder dienen und ich will damit nicht switch fahren. Vorteilen ist jedoch, wenn ich mal ein paar Meter rückwärts wieder auf die Strecke fahren kann. 😅


    Mit dem Board bin ich bisher mittelmäßig gut zurechtgekommen. Einige Male verkantet, was zum Ende besser wurde. Größtes Problem waren die Zehenspitzen, die mich im duck Stance bereits einige Male ausgehebelt haben. Habe daher im Letzten Urlaub für 2 Tage ein Burton Radius 165W geliehen, da war es schon viel besser. War natürlich aufgrund der Rocker Form sehr viel einfacher fahrbar. Etwas Kantengrip wäre allerdings im Vergleich schöner gewesen.

    Mein Einsatzgebiet ist auf der Piste 100%, Tiefschnee / Backcountry 0%, Park (Kicker/Pipe) 0 %, Rails 0%.

    Meine Zielen mit dem neuen Snowboard sind:

    Besser und sicherer fahren.

    Bisher stehe ich seit 15 Tagen auf dem Brett und habe gute 500 Pistenkilometer bei 100.000 Höhenmetern hinter mir, größtenteils im Skigebiet Saalbach Hinterglemm.

    Verfügbarkeit im Gebrauchtmarkt wäre super, da ich gerne auf ein gutes gebrauchtes Board zurückgreifen würde.

    Eine Snowboardbindung die soll mit normaler Ratsche ausgestattet sein. Einen Snowboardboot mit Schnell-Verschlusssystem. Langfristig könnte ich mir die Burton Step on gut vorstellen.

    Meine Schuhgrösse ist 46.


    Ich bin gespannt, ob die Empfehlungen eher in Richtung Camber oder Rocker gehen. Auch konkrete Modelle würden mich interessieren.

  • ok, und damit haben wir schonmal den ersten fehler,


    Deine boots sind viel zu groß


    Füße gemessen 285 ergibt halt ein MP von 28,5-29, was einen eu große in boots bei salomon von 43,5-44 wäre.


    Der MP 29 hätte bei salomon eine außenlänge von ca.32 cm womit du ein ca. 270 breites board brauchtest, bei deinen jetzigen boots brauchtest du ein 295 breites board.


    Bei Burton wäre die boots sogar nochmal 5mm kürzer. Und wenn dann noch ein MP 28,5 passen würde gingen sogar boards mit 260 mittelbreite. Also boot größe und auswahl super wichtig.

    Aber die passende form ist noch wichtiger.

    Also wenn ein boot in 28,5-29 nicht passt nicht noch größer gehen sondern eine andere marke anprobieren.


    Ein boot soll ungeschnürt eng sitzen wie ein neoprenschuh, ohne zu drücken.

  • Tipps zu den Schuhen hast du bekommen.


    Aufgrund deiner Körpergröße und deines Gewichts könntest du hier im Forum nach Boards für „Big Guys“ suchen. Es gibt nämlich Boards, die sind speziell für große und schwere Leute gemacht.


    Suche -


    Nach 500 Pistenkilometern auf einem alten Camberboard, würde ich dir ein Hybridcamber empfehlen.

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • Board gibts schon was aber gerade mit deiner Größe erst mal mit den Boots starten..


    Das ist einfach das A und O … BLACKTERRIER hat dir schon ein paar Tipps zu den Boots gegeben.


    Lass deine Füße mal vermessen wie im Link beschrieben und teile uns mal die Messung mit.


    Wenn du richtig gemessen bei 28,5cm landest dann geht das mit dem aktuellen Boot nicht gut auf Dauer. Da müssen wir ansetzen.

    Gruß Nitrofoska

    Ausrüstung Passform/ Welche Größe KLICK | Boards ab Waist 27 KLICK !!!! / Fragebogen: KLICK

  • Ein paar Tage sind vergangen und ich hab mich etwas eingelesen. Die Frage mit den Boots würde ich gerne erstmal hinten anstelle , da ich aktuell erstmal ein Board brauche und eventuell später auf step on wechseln möchte. Alles auf einmal ist leider zu viel. Daher die Frage nach dem Board:


    Es soll auf jeden Fall ein Wide-Board werden. Nach Größenrechner liege ich bei 162W oder 166W. Aktuell hätte ich in der näheren Auswahl ein Burton Custom in 162W oder ein Burton Custom Flying V in 166W. Das Process 162W hatte ich auch schon im Auge, habe aber Bedenken, dass es mir zu weich ist und ich da mit nicht richtig klar komme.


    Was würdet ihr mir in meiner aktuellen Situation empfehlen, wenn ich das Board die nächsten Jahre fahren möchte (außer neue Boots zu kaufen 😅)

  • Was würdet ihr mir in meiner aktuellen Situation empfehlen, wenn ich das Board die nächsten Jahre fahren möchte (außer neue Boots zu kaufen 😅)

    genau das. Ohne zu wissen, welche Außenlänge die Boots haben, können wir auch nicht wissen, wie breit das Board sein muss.

  • Für mich ist aktuell die Frage, ob ich nach 3 Urlauben mit dem klassischen Camber besser zurecht komme oder mich das Flying V eher glücklich macht.


    Bisher hab ich gelesen, dass das Flying V gutmütiger ist und Fehler verzeiht, aber auf harten und vereisten Pisten Probleme machen kann.


    Habe etwas bedenken, dass ich auf dem Camber weniger Spaß habe und nur auf der Nase liege.

  • ich würde dir keines der zwei genannten Boards empfehlen. Flying V ist unpräzise und bringt dir keine Vorteile und das Camber ist wie der Name schon sagt, ein klassisches Camber Board. Da spricht zwar grundsätzlich nichts dagegen, aber ich würde hier eher zu einem Hybrid Camber raten. Also Camber zwischen den Bindungen mit Early Rise (Rocker) in den Tips. Bleibt aber dennoch die Problematik mit den Boots. Man könnte jetzt natürlich auf Nummer sicher gehen und zu den ganz breiten Boards greifen, aber dann verschenkst du halt Performance, wenn der neue Boot doch etwas kürzer ausfällt. MIt gemessenen 285mm landest du nachher vermutlich iwo im Bereich von 315-320mm Außenlänge, d.h. das Board sollte eine Mittelbreite (waist width) von 270mm haben.

  • Nichts für ungut, jeder wünscht sich zuerst ein neues tolles Brett, aber an deiner Stelle würde ich mir wirklich zuerst neue und passende Boots kaufen.


    Dann hast du die passende Außenlänge und kannst darauf aufbauend ein Board kaufen. Oder wenn es am Geld scheitert Boots kaufen und mal 2-3 verschiedene Boards in der kommenden Saison für jeweils ein paar Tage leihen und dann im nächsten Frühjahr im Sale zuschlagen.


    Dann hast du die perfekte Basis geschaffen (passende Boots) und kannst nach dem Leihmaterial selbst entscheiden ob dir der Camber oder ein Hybrid, oder eine der speziellen Ausführungen besser taugt.


    Dein Board wird sich mit passenden Boots auch viel direkter anfühlen.


    VG

    Einmal editiert, zuletzt von Nico13 ()

  • Das sehe ich auch so. Kümmere dich im Herbst zunächst um gut sitzende Boots. Miete dir im Winter mal zwei drei Testboards. Zum Beispiel die erwähnten Modelle mit Camber und Flying V und dann weißt du schon, womit du gut klarkommst.