All-Mountain Board/Bindung (neues Setup?)

  • Nochmal kurz zur Strata ...

    bei TGR schreiben sie, das die orangene Variante im Highback fester geworden ist zum Vorjahr.

    Ist deshalb orange grundsätzlich eher zu empfehlen bzw. das Team-Highback?


    Ergänzung zum Board:
    Ich hatte ja schon geschrieben, dass das DOA mir grundsätzlich passend scheint, hatte aber auch das Capita - The Outsiders mal angemacht.

    Große Jumps stehen bei mir nicht so auf dem Programm ..

    ... halt Piste cruisen (durchaus mal etwas schneller), mal die Seitenbegrenzung mitnehmen, hier und da ein Obstacle.
    Buttern würde ich auch gerne ein wenig ausbauen.


    The Outsiders ist, wenn ich das richtig lese, ebenfalls ein entschärftes Camber und könnte nicht vielleicht sogar noch besser

    als Ersatz für mein aktuelles True-Camper von Nitro passen, oder?


    Zumal es in 158 auch schon 25,8 cm Wist hat.


    Wie ich im Eingangspost schrieb, bin ich mit dem Verhalten meines Boards grundsätzlich ja zufrieden,

    ein Tick Gutmütigkeit dazu wäre halt schön.

    Bei "The Good Ride" kommt das "The Outsiders" ja auch sehr gut weg.

    2 Mal editiert, zuletzt von BenZki () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Outsiders ist auch ein geiles Brett.

    Passen beide gut.


    zur Strata, ich hatte die neue zwar nur in der Hand, aber viel Unterschied ist das nicht. Funktionieren beide highbacks wunderbar.


    zur Breite.. meine Boots haben 30.5cm ich fahre ein Brett mit 269mm.. träge ist das nicht.. das DOA wie auch das outsiders sind beides allgemein keine trägen boards, die bewegst du auch in 260mm flink von Kante zu kante.


    und es geht ja nicht ausschließlich um tiefes Carven dabei. Geht auch um steiles Gelände und sulzigen Schnee etc..

  • zur Strata, ich hatte die neue zwar nur in der Hand, aber viel Unterschied ist das nicht. Funktionieren beide highbacks wunderbar.

    Ok. Dann bestelle ich mir beide Farben und gucke, was mir dann besser gefällt ?

    Outsiders ist auch ein geiles Brett.

    Passen beide gut.


    zur Breite.. meine Boots haben 30.5cm ich fahre ein Brett mit 269mm.. träge ist das nicht.. das DOA wie auch das outsiders sind beides allgemein keine trägen boards, die bewegst du auch in 260mm flink von Kante zu kante.


    und es geht ja nicht ausschließlich um tiefes Carven dabei. Geht auch um steiles Gelände und sulzigen Schnee etc..

    Verstehe glaube ich.


    Leider ist der Planeten-Shop in Hamburg dicht,

    sodass ich keine Möglichkeit habe hier was live anzugucken oder mich mal im Shop beraten zu lassen.


    Die blauen Tomaten kann man hier oben vergessen, was Schnowsports angeht.


    Also wären die Optionen.


    Outsiders in 158 (25,8 cm Waist)

    DOA in 157W oder 159W ???? ( 26,0 bzw. 26,1 cm Waist)


    Vom Gefühl her bin ich Momentan irgendwie beim „The Outsiders“ auch aufgrund des TGR Reviews. Das klingt für mich passender als beim DOA.


    Ich möchte vom Fahrgefühl auch nicht so weit von meinem Nitro Team Camber weg.

    Das klingt dann für mich eher nach dem „The Outsiders“.

    Sowie ich die Beschreibung des Shapes verstehe, ist das ja auch etwas entschärft, oder?

  • Schau doch mal im Freerider Store, wenn du aus Hamburg kommst! War dort letztes Jahr im Herbst und die hatten ne top Auswahl inklusive Beratung. Haben auch Capita und Union da soweit ich mich erinnern kann :)

  • Outsiders ist auch ein geiles Brett.

    Passen beide gut.


    zur Strata, ich hatte die neue zwar nur in der Hand, aber viel Unterschied ist das nicht. Funktionieren beide highbacks wunderbar.


    zur Breite.. meine Boots haben 30.5cm ich fahre ein Brett mit 269mm.. träge ist das nicht.. das DOA wie auch das outsiders sind beides allgemein keine trägen boards, die bewegst du auch in 260mm flink von Kante zu kante.


    und es geht ja nicht ausschließlich um tiefes Carven dabei. Geht auch um steiles Gelände und sulzigen Schnee etc..

    Wäre es am Ende des Tages mehr eine Frage des Geschmacks und Willens Geld zu investieren,

    ob es jetzt ein DOA in 157W (159W) wird oder ein SuperDOA in 158W,
    oder sind das auch echte Unterschiede zu erwarten, die man als Anfänger/Intermediate auch spürt?

    Beim DOA in 159W hätte ich ein wenig Bedenken, dass es dann eine krasse Planke ist,

    wobei ich bei der Gewichtsrange (63-90, 157W wäre 59-86) ziemlich mittig liegen würde ...


    Wäre klasse, wenn ihr hierzu noch eine Einschätzung geben könntet.


    Dass das SuperDOA grundsätzlich mehr auf Performance ausgelegt ist, habe ich gelesen und auch in Videos gehört,

    aber das ist für mich schwer zu erfassen, ob und wie sich der Unterschied anfühlen würde :-/

    Ich hatte mich z.B. mal zukgunsten des 157ers Nitor Team entschieden, da mir etwas mehr Agilität in Aussicht gestellt wurde,

    im Vergelich zum 159er.

    2 Mal editiert, zuletzt von BenZki () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • minimum = minus 6

    guter anfang mit viel carven .. auch tief ohne laydown = minus 5,5

    richtung laydown carving spaß beginnt bei minus 5

    supermo

    da bin ich anderer Meinung,

    da ich mit ca 30.8cm Bootaussenmass so ziemlich alles durchgetestet habe von 25cm bis 28.2cm kann ich sagen, dass bei 25.8cm (5cm Regel) kein laydown Spass beginnt, und auch kein tiefes carven mit agressiven Aufkantwinkeln (ohne laydown).


    Als erfahrerer laydown carver kann man damit schon noch den einen oder anderen laydown gerade noch hinbiegen und retten, bei 25.8cm..oder die Bindung so weit nach heel verschieben, dass es toeseitig besser klappt. Aber für Leute die laydown und tiefes Carven lernen und/oder geniessen wollen (heel und toeseitig), ist das nix... da gilt 4cm.

    Alles unter 4cm ist dann der Carving Luxuslevel.. Knapton bewegt sich in der Region mit derzeit ca 0cm über minwaist.


    zum Superdoa.

    Das board richtet sich an den versierten und leidenschaftlichen Springer, Kickergrösse L und darüber. Es verzeiht wenig.

    Beim Carven auf Piste sind die DOA alle keine Granaten, trotz Camber. Berücksichtigt man noch die geringe Breite, so ist das keine gute Lösung für ambitioniertes Carving auf Piste. Zum Bomben ist das Super DOA gut, es hat einen schnellen Belag und gute Steifigkeit und Dämpfung.


    Aber ich weiss bis heute nicht wohin die Reise / Wunsch vom TE BenZki geht


    Ist laydown und tiefes Carven nun der grössere Wunsch oder soll nun ein Brett her für Sprungweiten jenseits 10m.


    Sollen grosse Radien gecarvt werden oder Kleine, wie wichtig ist einfaches Buttern etc.


    Wenn ich richtig verstehe soll das Brett alles unterstützen weil unklar ist, wohin es geht?


    da wären dann eher Bretter wie das Warpig L die optimale Lösung.

    Wenns ambitionierter sein soll, Superpig oder Korua Tranny.


    das wären Bretter mit denen man viele Bereiche gut abdeckt.


    Vom Fahrlevel wärs hier meiner Meinung nach das Warpig L.


    Mit dem Super DOA unter 26cm stirbt jegliches ambitioniertes tiefes Carven.

    26,8cm min waist würde ich bei Carving Schwerpunkt ala Knapton bei Bootlänge 30.8cm empfehlen.


    Zum Thema Bindung, die Force 2021 wäre da meine Empfehlung. Die hat ein hohes canted Footbed welches bootoutfreieres Carving unterstützt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • gut dann


    absolutes minimum = minus 6

    guter anfang mit viel carven .. auch tief ohne laydown = minus 5,5


    laydown definierst du: 4cm

    follow me on youtube

    ...see my Hovercraft, Stormchaser, Solution, Mountaintwin, Powfinder Morris limited slashing through fresh pow pow or Carving my Korua Cafe Racer around the Austrian Alps ..."Carving is work and people are lazy, thats why so many people just skid their life away" <3

  • Bei mir reichen 5cm weniger Boardbreite als Sohlenlänge für tiefere Carves die schon richtig Spaß machen also den Ellbogen kann ich da schon auf die Piste bringen, etwas tiefer und ich riskier einen Boot Out, was jetzt nicht wirklich schlimm ist, weil man eh schon fast auf der Piste liegt.

    4cm lassen noch deutlich mehr zu (Schulter/ausgestreckter Oberarm) man muss sich eigentlich keine Sorgen machen wegen Boot Outs, mit dem Hintern über die Piste schleifen, macht mir auch hin und wieder Spaß, wenn die Piste frei genug ist.


    Die Perspektive ist halt beeindruckend, der Blickwinkel mit nur ein paar cm oberhalb der Piste, Tiefflug, man hat den Eindruck schneller zu sein als man wirklich ist und die Kräfte/Beschleunigungen werden schon beeindruckend. Das Board flext deutlich mehr, spannt sich wie ein Bogen und kann auch mehr aus den Kurven rausspringen.


    Noch geiler: Carven im Manual nur auf der Tailkante, geht aber brutal aufs Knie, also nicht so gesund.


    Spaß auf dem Board lässt sich auf viele Arten erfahren.

    Üben, üben, üben und hoffen dass einen das Board nicht einschränkt wegen breite/Flex/Sidecut...


    6 cm sollten es meiner Meinung nach maximal sein, weil Richtung 7 oder 8cm kann der Boot Out schon bei steileren Pisten passieren, wo man dann aus größerer Höhe unangenehm hart auf der Piste aufschlägt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dunkelbazi79 ()

  • zum Superdoa.

    Das board richtet sich an den versierten und leidenschaftlichen Springer, Kickergrösse L und darüber. Es verzeiht wenig.

    Beim Carven auf Piste sind die DOA alle keine Granaten, trotz Camber. Berücksichtigt man noch die geringe Breite, so ist das keine gute Lösung für ambitioniertes Carving auf Piste. Zum Bomben ist das Super DOA gut, es hat einen schnellen Belag und gute Steifigkeit und Dämpfung.

    Danke, für die Info zum SuperDOA. Ich habe gestern auch nochmals mehrere Stunden das Netz durchforstet und erkannt,

    dass das SuperDOA wohl over-the-top für mich wäre.


    Es soll also dann letztlich ein "normales" DOA für mich werden :-)

    Zum Thema Bindung, die Force 2021 wäre da meine Empfehlung. Die hat ein hohes canted Footbed welches bootoutfreieres Carving unterstützt.

    Da ich kein exzessives Carving inkl. Laydowns anstrebe, bin ich der Überzeugung, dass ich mit der von mir bereits bestellten Union Strata wohl gut unterwegs sein werde. Die Rückmeldung im Thema bzgl. der Bindung von Pfon und Eetee haben meine Voraswahl bekräftigt/bestätigt.

    Aber ich weiss bis heute nicht wohin die Reise / Wunsch vom TE BenZki geht

    Da weiß ich nicht so recht, was ich daraufhin schreiben soll ... diesen Eindruck hast du Winterzahn wohl exklusiv.


    Direkt im EIngangspost habe ich geschrieben, was ich mir ggf. von einem neune Board erhoffe/wünschen würde,

    im Vergleich zum meinem vorhandene Nitro Team Camber.

    Von einem DOA verspreche ich mir ähnliche Stabilität auf der Piste und etwas

    mehr Gutmütigkeit um mal ein paar Tricks zu erlernen ... Butters oder auch bei kleinen Obstacles.

    Kurz nach den ersten Antworten von Pfon habe ich auch direkt erklärt, dass ich Ryan Knapton zwar cool finde,
    aber Laydowns und richtig tiefe Carves für mich nichts sind, was dediziert angehen und ausbauen möchte ... zumindest nicht absehbar.


    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich bin sehr dankbar für das bisher erhaltene konstruktive Feedback und es wäre klasse,

    wenn mir noch jemand mit seinem Wissen bzgl. der wohl passensten Boardlänge weiterhelfen könnte.


    Meine Boots habe ich gestern zur Sicherheit nochmal nachgemessen und es sind ca. 30,7 cm.
    Im Vergleich zu meinen vorherigen Boots habe ich hier schonmal 3 mm gewonnen.

    Aus einem unbekannten Grund traue ich mich nicht so richtig an das Thema Wide-Board ran.
    Vielleicht etwas widersinnig, ich weiß. Sind die 6 mm Unterschied zwischen 158 und 157W bei meinem Level überhaupt spürbar?
    Andereseits bin ich bisehr nur 25,0 cm gefahren mit längeren Boots.


    Mit alten Boots und Board war ich bsiher bei -6 cm (31 Boots, 25,0 Waist)


    Neue Boots: 30,7 cm

    DOA: 158 (25,4) = -5,3 / 157W (26,0) = -4,7 / 159W (26,1) = -4,6


    Die empfohlene Gewichtsrange ist da vielleicht noch ein Thema …
    157W 59-86 kg da wären noch 7/8 kg Luft
    158/159W 63-90 kg da liege ich dann gerade ziemlich genau in der Mitte

    2 Mal editiert, zuletzt von BenZki () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • ok, wenn laydowns und tiefe Carves raus sind dann passt das normale DOA. Ich würde davon das Breiteste in der Länge nehmen die für dein Gewicht passt.


    Bindung: kauf.eine Union Force 2021.

    durch den schlanken Highbackbügel und das hohe Fussbett ist das die Bootout freieste Strap in Bindung die es gibt. (macht weniger Bootouts als die Cartel, durch die Fussbetthöhe auch besser als die Strata)


    Nur die step in ala fasttec und Flow mit hohem Fussbett und ganz ohne Highbackbügel wären noch bootoutfreier.

    5 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Das 157 wide wäre am Ende doch die Länge mit dem variabelsten Einsatzbereich. Damit wirst du, in dem schon ausführlichst dargelegten Rahmen, carven können (auch bei weicherem Schnee) ohne, dass dir das Brett träge und viel zu lang erscheint. Darüberhinaus ist es für Butter Tricks und co nicht zu steif. Also prinzipiell, das was du suchst oder nicht? :)

  • Aus einem unbekannten Grund traue ich mich nicht so richtig an das Thema Wide-Board ran.
    Vielleicht etwas widersinnig, ich weiß. Sind die 6 mm Unterschied zwischen 158 und 157W bei meinem Level überhaupt spürbar?
    Andereseits bin ich bisehr nur 25,0 cm gefahren mit längeren Boots.

    Also die 6mm sind sicher spürbar.. Mit deinem Fahrlevel hat das nicht zwingend was zu tun.

    Auch wenn du bisher mit den -6cm klargekommen bist, ist es trotzdem sinnvoll ein breiteres zu nehmen.

    Du entwickelst dich ja auch, wirst besser, fährst vllt mal steilere Pisten, schneller oder fängst doch etwas tieferes carven an..

    157w ist doch perfekt... kein Plan wieso du dich davor sträubst...


    Bindung: kauf.eine Union Force 2021.

    durch den schlanken Highbackbügel und das hohe Fussbett ist das die Bootout freieste Strap in Bindung die es gibt. (macht weniger Bootouts als die Cartel, durch die Fussbetthöhe auch besser als die Strata)

    Sehe ich nicht so... .Strata tuts hier wunderbar.. Fände ich hier sogar besser.

  • Pfon beim 157W passt die Strata auch, da muss man nicht bei Fussbetthöhe um jeden mm kämpfen, das passt für den Einsatzbereich und Boardbreite auch gut, da hast du Recht.


    generell gefällt mir nun die neue Force besser als die strata seit dem 2021er Modell.


    vorher wars genau anders herum, da gefiel mir die Strata besser.

  • Das 157 wide wäre am Ende doch die Länge mit dem variabelsten Einsatzbereich. Damit wirst du, in dem schon ausführlichst dargelegten Rahmen, carven können (auch bei weicherem Schnee) ohne, dass dir das Brett träge und viel zu lang erscheint. Darüberhinaus ist es für Butter Tricks und co nicht zu steif. Also prinzipiell, das was du suchst oder nicht? :)


    Danke nochmal für eute Rückmeldung bzgl. der Brettlänge.

    157W war auch so mein Favorit. Ich hoffe, wenn ich beim Gewicht im oberen Drittel liege, wirkt dass sicher auch dem mehr an Board etwas entgegen :-)



    Die Bindung ist wie gesagt fix. Wird eine Strata werden, da die für mich glaube ich besser passt mit der Mini-Disc. Dennoch vielen Dank für den Hinweis.

  • Kurz Offtopic

    generell gefällt mir nun die neue Force besser als die strata seit dem 2021er Modell.

    Ich habe 2020er Strata und 2021er Force.

    Sind beide gut, so im großen und ganzen mag ich die Strata doch noch mehr, und der 2021er Strap der Strata ist mega.. schon überlegt zu wechseln, aber ist halt einfach noch zu teuer..


    Für harte Boards und aggressiven Fahrstil ist die Force schon nice,

    Für lässigeren Fahrstil (trotzdem noch mit Power) und Freestyle mag ich die Strata noch deutlich mehr.

  • ja im Park hat die strata am Highback mehr Bewegungsspielraum, welcher dort auch hilfreich ist.


    Für mich ist aber der Flex der Force eh schon lose/weich genug.. die Flow NX2, die ich momentan fahre ist da deutlich steifer... muss immer mit loser Schnürung am Boot kompensieren wenn ich im Park herumexperimentiere. Highback weiter nach hinten stellen, nicht am Boot anliegend ist auch eine zusätzliche Lösung wenn die Bindung wenig Spielraum zulässt.


    Für 50% oder mehr Parkanteil würde ich auch zur Strata wechseln und dann auch der Force vorziehen.


    Wie hoch ist dein Parkanteil derzeit Pfon?

    2 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()

  • Kurz Offtopic

    Ich habe 2020er Strata und 2021er Force.

    Sind beide gut, so im großen und ganzen mag ich die Strata doch noch mehr, und der 2021er Strap der Strata ist mega.. schon überlegt zu wechseln, aber ist halt einfach noch zu teuer..

    Hab für die beiden Stratas jetzt jeweils 196€ ink. Versand bezahlt ... das finde ich schon sehr gut.

    Auch eben schnell ein DOA in 157W geordert, um noch den aktuell guten Preis mitzunehmen.
    Bei meinem Glück, gibt es bei Saisonende die gewünschte Boardgröße dann wieder nicht :-)

    Einmal editiert, zuletzt von BenZki ()

  • Für 50% oder mehr Parkanteil würde ich auch zur Strata wechseln und dann auch der Force vorziehen.


    Wie hoch ist dein Parkanteil derzeit Pfon?

    Park deutlich unter 50%


    Ist eher so, dass mein Fahrstil auf meinem Twin mit der Strata ein anderer ist als mit dem Korua und der Force..

    Dazu passt die Strata einfach besser. Auch trotz hohem Pistenanteil nutze ich das Twin anders. Kleine Sprünge, buttern, Sidehits, Switch und co.. aber alles auch mit etwas Geschwindigkeit, da macht sich die Strata wunderbar, direkt genug, trotzdem liebe ich die Mini Disk hierbei. Das Brett gezielt torsional flexen, gerade beim Kantenwechsel, kann ich mit der kleinen Disk irgendwie besser.

    Abstecher in den Park sind natürlich auch angenehmer.


    Bin aber die neue Force noch nicht auf meinem Twin gefahren, vielleicht funktioniert das auch besser als ich denke... Werde ich nachholen..


    Auch eben schnell ein DOA in 157W geordert, um noch den aktuell guten Preis mitzunehmen.

    Top, mit dem DOA und der Strata wirst du sicher viel Spaß haben.

  • Das DoA hat schon 2 dicke Carbonstreifen drin und Aramidverstärkungen

    Das SuperDoA noch dickere Carbonstreifen und Streifen aus Thermopolymer (Plastik) drin.


    Die beiden bin ich noch nicht gefahren aber ähnliche Konstruktionen z.B. Rossignol XV mit Kevlar, Basalt und Kunststoffeinlagen, in meinem sind noch so 10 schmale schwarze Streifen einlaminiert, weiß aber nicht ob es Carbonstreifen sind.

    LibTech Glasfaser, Basaltfaser und Carbonfaser-Konstruktion

    Rome mit Carbonröhrchen


    Was mir beim Fahren aufgefallen ist im Vergleich zu normalen reinen Glasfaserboards:

    je mehr Carbon desto mehr Pop, desto stärker springt das Board. Vollcarbon ist mir schon zu krass auf zerfahrener Piste, weil die Auf und Abbewegungen nach 1 oder 2h schon einem Ritt auf einem bockenden Mustang oder einem Geländewagen mit Blattfedern ähneln. Ich hatte danach manchmal Rückenschmerzen als wäre ich in einem tiefergelegten Auto gefahren. Die Airtime ist dafür im direkten Vergleich schon beeindruckend mit Carbon. Also bei gleichem Absprung springt das Board spürbar höher.


    Deutlich angenehmer zu fahren finde ich Boards mit Aramid-, Basaltfaser oder so Plastikeinlagen, die finde ich besser gedämpft, harte Schläge kommen nicht so hart an, Vibrationen gibt es auch kaum. Es fühlt sich sehr stabil und sicher an. Je zerklüfteter und härter der Untergrund ist desto mehr spürt man den Unterschied. Bei roter/scharzer Piste Schuss sind damit quasi keine Vibrationen an den Füßen zu spüren auch mit eher harten Bindungen.


    Beim Super DOA werden die Kunststoffstreifen dem Carbon etwas die Härte nehmen.

  • etwas offtopic, aber ich wollte dieses Zitat noch ergänzen/ kommentieren:

    ... man muss sich eigentlich keine Sorgen machen wegen Boot Outs, mit dem Hintern über die Piste schleifen, macht mir auch hin und wieder Spaß, wenn die Piste frei genug ist...


    dem Rest vom Zitat stimme ich zu, aber am Boden liegend oder fast am Boden liegend.keine Sorgen machen wegen Bootout ist zu optimistisch ausgedrückt. Hab schon öfters Folgen der Bootouts am Boden grausam gespürt. Als die wären:


    Unfallmöglichkeiten durch.bootouts am Steilhang beim normalen Fahren (aufrecht):


    Beim Sideslipping auf der Backside verliert man durch Bootout die Kante und stürzt mit Schwung auf den Steiss.. Bandscheiben und Steissbein können verletzt werden


    Am Steilhang schafft man dann am Boden liegend den Bremsvorgang nicht und rutscht gegen Personengruppe oder Hindernis.


    weitere Gefahr: Stempeln (siehe weiter unten)


    Beim Driften /Sideslippen auf der Frontside und plötzlichem Bootout:


    Faceplant, Schulterverletzung und im schlimmsten Fall ein Knockout


    -----‐-----


    Beim tiefen Carven und Laydown


    a) Das board kann besonders bei laydowns auf schwarzen Pisten oder auf schnell angecarvten roten Pisten beim Bootout ins Stempeln kommen, Kante verliert sich, fängt sich 1m später wieder in ganzer Breite für 1m Fahrt wieder, springt durch bootout wieder hoch, fängt einen weiteren meter später wieder usw.


    Dies kann toe seitig zu Sprunggelenkverletzungen führen. Da die Boardbewegungen das fussgelenk permanent stauchen und strecken.. mit einer grossen Intensität.


    Heelseitig kann es einem das board beim bootout stempeln unter dem Rücken durchziehen und kann zu beträchtlichen Rückenverletzungen/Wirbel/Bandscheibenverletzungen führen.


    Geschwindigkeit , Pistensteilheit und Bootoutunterschätzung und falsche Reaktion fördern die Verletzungsgefahr.


    b) man macht einen laydown, verliert die Kante und rast in einen stehende oder schlimmer: sitzende Gruppe hinein oder in die Pistenbegrenzung /Bäume/ Schneekanone


    Einem Freund von mir bereits passiert und mir beinahe.


    c) man verliert die Kante durch bootout und fängt sie an der spitze wieder (besonders bei weichem griffigem schnee, und macht einen ungewollten Flip durch immense Boardrotation, Meniskusverletzungen können daraus resultieren.


    d) eine weitere Möglichkeit für Verletzungen wären das totale Verlieren der kante und man schrammt ungewollt unkontrolliert über Pistenunebenheiten und bricht sich die Rippen oder zieht sich eine Schulterverletzung beim Abstützen zu (besonders kleine Löcher in der Piste sind eine Falle für jeden abgelegten Ellenbogen/Handgelenk)


    Generell unterschätzt man als Anfänger in der Thematik die Gefahren.. im Laufe der Zeit erlebt man einiges an Gefahren (Gefahren die ich am Anfang nicht für möglich hielt)


    weitere Gefahren beim tiefen Carven(unabhängig vom Bootout):

    Brandverletzungen durch Reibung sind auch zu beachten, und Gegenstände auf Pisten (Steine, Eiskugeln etc) Ellenbogen, Handgelenksverletzungen, Rippen, Bauch, Rücken Und last but not least.. wenn man von einem anderen Schuss fahrenden Kollegen abgechossen wird.


    Aber das tiefe Carvev ist hier in dem Thread etwas Off Topic, aber für den einen oder anderen ambitionierten/interessierten Snowboarder der von laydows inspiriert wurde, vielleicht hilfreich. Es macht immens Spass tief zu Carven, aber man sollte sich der Risiken bewusst sein, auch und besonders der Risiken durch bootouts.

    12 Mal editiert, zuletzt von Winterzahn ()