1. richtiges Snowboard

  • Liebe Snowboarder,


    ich fahre leidenschaftlich Snowboard, fahre aber leider wohnortbedingt nicht so oft wie ich gerne möchte. Da die letzten beiden Saisons eher mau waren, hoffe ich auf diese Saison und möchte mir nun endlich ein für mich passendes Snowboard kaufen.

    Als ich angefangen habe, habe ich mir ein Gebrauchtes ersteigert. Ich dachte, für den Anfang genügt es.

    Das Board ist von K2 und 153 cm lang und es ist eine Light RX30- Bindung drauf.

    Die Boots sind von Burton Modern, Größe 38.


    Ich suche:


    [x ] Snowboard

    [ ] Snowboardbindung

    - [ ] normale Ratsche

    - [ ] Schnelleinstiegsysteme (Flow/Cinch/Expresso/Fastec)

    [ ] Snowboardboots (Wobei immer noch als Regel N°1 gilt: Im Laden anprobieren!!

    [ ] Sonstiges (Protektoren, Snowboardbrille, Snowboardhose, Snowboardjacke usw.)


    Snowboardlänge: 153 cm


    Dein Körpergewicht:52 kg


    Körpergröße: 158 cm


    Mann / Frau: Frau


    Schuhgröße/Bootgrösse in Mondopoint und Euro:

    Burton Modern, Gr. 38; UK 7, US 5; Außenlänge 27 cm


    Preislimit: von: da ich weniger fahre als ich möchte, muss es kein High-end-Board sein


    Fahrlevel:

    [ ] Anfänger (1 Tag bis 6 Tage Erfahrung auf dem Brett)

    [X ] leicht fortgeschritten (du kommst leichte/mittlere Pisten ohne Probleme runter)

    [] fortgeschritten (du kannst alle Pisten bewältigen und hast eine sichere, gute Fahrtechnik)

    [ ] Profi (ob Carving, Powder Sprays oder Tricks im Park, du hast deinen Style gefunden)


    Fahrstil/Einsatzgebiet-in Prozent:

    Bisher fahre ich nur Piste, würde mich aber auch gerne in den Tiefschnee/ Backcountry begeben.


    [x] Piste [90]%

    [x] Tiefschnee / Backcountry [10]%

    [ ] Park (Kicker/Pipe) [ ]%

    [ ] Rails [ ]%


    Falls du ein Board suchst: Möchtest du damit viel switch fahren?

    [ ] Ja

    [x] Nein


    Ich habe mich auch erkundigt und bin dabei auf folgende Boards gestoßen:

    a) Völkl Womens Flavor 142 cm

    b) Völkl Womens Disturbia 143 cm

    c) Nitro Lectra 142 cm


    Meine Boots möchte ich auf alle Fälle behalten. Die Bindung ist trotz ihres Alters noch in Ordnung, nur das Board ist wirklich nicht mehr spaßig :rolleyes:

    Mein Ziel ist es besser zu werden und geschmeidiger (ich vermute das mein bisheriges Board ein wenig zu groß ist und die Fahrt daher ein wenig erschwert wird) zu fahren. Ich habe Spaß an der Abfahrt, möchte aber weder Hochgeschwindigkeiten erreichen, noch in den Park.

    Da ich wohl bei der Anschaffung meines 1. Boards nicht ganz richtig lag, bin ich vor dem jetzigen Kauf leicht verunsichert und hoffe auf die Erfahrung der Community.


    Schon einmal vielen Dank.


    Emma

  • Preislimit: von: da ich weniger fahre als ich möchte, muss es kein High-end-Board sein

    Ne grobe Hausnummer wäre hilfreich.. So ~350 solltest du schon rechnen für ein Brett. Evtl findet man was im Bereich 250-350, aber da ist die Auswahl nicht groß.


    Mal allgemein, Boot und Bindung sind wie alt?

    Habe Boots und Bindung kurz gegoogled, das sind beides unteres Preissegment.


    Daher mal die Frage was erwartest du von einem neuen Brett? Was passt dir an deinem K2 nicht?


    Bindung und Boots sollen ja scheinbar bleiben. Ist das budgetbedingt? Was gefällt dir an deinen Boots? wie ist die Passform der Boots? Also musst du fest zuschnüren? rutschst du im Boot?


    Erste Gedanken meinerseits sind, altes Brett behalten. Wenn dir was daran nicht gefällt solltest du über ein komplettes Setup nachdenken. Je nach dem kannst du auch nur ein Teil ersetzen, aber das Brett wäre nicht mein erster Ansatzpunkt.


    Also gut zu wissen wären für uns folgende Punkte:


    - grobes Budget

    - Was gefällt dir am aktuellen Brett nicht

    - Wie viele Tage fährst du so pro Saison

    - Hast du Kurse gemacht zum lernen?

    - Was ist dein Ziel beim Boarden? Bzw wie motiviert bist du gut fahren zu lernen.


    Der letzte Punkt ist ein bisschen um einzuschätzen ob du nur ein Brett willst, das dir einfach fällt zu fahren und Spass macht. Oder ob es ein Brett wird, das dich fahrtechnisch viel weiter bringen kann.

  • Hallo Pfon,


    zurzeit komme ich die blauen und roten Piste relativ gut runter, mein Ziel ist es aber, dass ich auch schwarze Pisten runterkomme. Ich will also auch fahrtechnisch besser werden. Realistisch betrachtet ist da noch viel Luft nach oben.

    Zu Beginn habe ich einen 1-Tages-Kurs gemacht und später habe ich noch einmal Einzelunterricht (2 h) gebucht.


    Pro Saison fahren wir so 3 - 4 verlängerte WE.


    Ich nehme an das mein Board genauso alt ist wie die Bindung. Das Board ist m. E. einfach durch. Es gleitet kaum noch und wenn man es sich so betrachtet, hat es einfach zu viel in seinem Leben durchgemacht. Wenn ich so vor ihm stehe wird eine Aufbereitung auch nichts mehr bringen.

    Zudem vermute ich bereits seit längerem das es mit seinem 1,53 cm und meiner Körpergröße von 1,58 cm doch zu groß ist. Liege ich mit der Einschätzung eigentlich richtig oder sind das pseudo-internet-Weisheiten?


    Die Bindung würde ich nur aus ökologischen Gründen behalten. Sie sehen trotz ihres Alters noch gut aus und der Kunststoff macht u. E. auch einen guten Eindruck (nicht spröde oder so).


    Die Boots müssen wohl leider bleiben. Ich habe bereits eine ganze Saison damit verbracht sämtliche Geschäfte vor Ort abzuklappern und etliche Boots im Internet bestellt (gefühlt hatte ich bereits alle verfügbaren Boots probiert ?() , aber ich habe keine gefunden die mir ein "heimeliges" Gefühl wie meine Burtons verschafften. Sie fühlten sich alle falsch an und wenn ich mich recht zurück erinnere, bei vielen war auch der Fersenbereich zu weit. Es war - auch für den Postboten - keine leichte Zeit ;(.


    Das Budget ist so eine Sache. Ich gebe das Geld gerne aus, wenn ich weiß das es das richtige für mich ist. Ich gebe aber eher ungern Geld für Artikel aus, die meine Fähigkeiten um ein Vielfaches übersteigen und deren Eigenschaften ich daher niemals ausreizen könnte.


    Übrigens ist der 1. Winterurlaub Anfang Dezember in Sölden gebucht. Ich fiebere dem WE schon entgegen und hoffe, dass wir diese Saison mehr Glück haben :thumbup:

  • Dein Board ist tatsächlich sehr lang. Diese Länge rasch um die Kurve zu bringen, ist anspruchsvoll. Gerade auf schwarzen Pisten möchte man ja nicht zu lange in der Falllinie bleiben. Mit einem kürzeren Brett wärst du von Anfang an vermutlich besser beraten gewesen.
    Das Board ist für Dich nicht optimal ausgesucht, aber von der Substanz tadellos in Ordnung. Es bräuchte vielleicht einen etwas umfassenderen Service mit Belagschliff und frischem Wachs. Ich würde es definitiv aufarbeiten und behalten - selbst dann wenn es nur noch das Zweitboard ist.
    kaufen würde ich nicht sofort. So wenig wie du fährst, würde ich mir die nächsten Urlaube zunächst ein paar Testboards mieten und diese im Vergleich zu deinem Board fahren. Das bildet ungemein und sichert die anschließende Kaufentscheidung ab. Sölden sollte gute Test-Boards im Angebot haben. Ich meine Premium Boards, nicht die Verleihgurken für den Einstieg.

  • Okay, das klingt doch soweit ganz gut.


    Also, die Bindung ist schon eher Spielzeug, da könnte dir eine neue auch viel bringen.


    Brett sieht noch gut aus, wenn es nicht mehr gleitet wird es kein Wachs mehr haben. Ob die Base noch Wachs aufnimmt und ob es sich lohnt die nochmal frisch zu machen ist schwer zu sagen vom Foto.


    Die Länge ist schon zu lang für dich, das stimmt.


    Von den Brettern her hast du jetzt nur weiche Flat Rocker ausgesucht. Damit bekommst du nicht viel Rückmeldung vom Brett.

    Viele Anfänger haben einen Wow-Effekt wenn sie mal ein Brett fahren das auch Rückmeldung gibt.

    Das hilft oft gegen die Angst wenn man merkt was das Brett macht und machen will.


    Würde also eher zu einem "sanften" Camber hybrid raten.


    Wenn du nicht viel switch fahren willst (auch wenn ich das allen immer empfehle :) ) kannst du auch ein direktionales Brett nehmen.

    Direktionale und direktionale twins kann man auch gut switch fahren. true twins machen meist nur sinn wenn du sehr viel switch oder viel Park fährst.


    Du kannst mal hier das angepinnte Thema über Snowboardshapes lesen. Dann bekommst du einen Überblick über die Shapes.

    Ich kann dir mal paar Bretter raussuchen die ich passend fände :)

  • Markus

    Hat den Titel des Themas von „1. richtiges Board“ zu „1. richtiges Snowboard“ geändert.
  • Ja ist ein CamRocker, in der Mitte ein leichten Camper und unter der Bindung Start Rocker bis tip und tail.


    Also vom Shap her genau das was Phon meinte. Ist recht drehfreudig, aber dennoch stabil auf Kante. Der Flex geht auch, würde bei dir auch so ab flex 4 bis 7 sehen.


    Ich finde auch dass das aktuelle Board zu lang ist, dennoch würd ich es auch behalten um später damit zu carven und bomben auf der Piste.


    Zusammengefasst:


    Board: Hybrid Suchen Cam Rocker im Mittlerem Flex, in Länge um die 142 (achte auf mittlere Breite Bootlänge MP -max. 5cm), und muss gut aussehen in direktional oder direk. Twin (Twin, falls du doch noch Switch fahren möchtest)


    Boot: Soll bleiben (Da bitte mal die Außenlänge messen.)


    Bindung: soll beiben, würde auch auch zu einer neueren Bindung raten, denn eine gute Bindung macht viel aus.

  • Ich stehe weiterhin zu meinem Tipp, verschiedene Boards zu leihen und zu testen.


    Dann habe ich gesehen, was die Boards kosten sollen, die du schon ausgesucht hast. Bei dem Preis, würde ich nicht lange fackeln. Das Völkl Disturbia wäre unter diesen Umständen meine erste Wahl von den drei zur Auswahl gestellten Boards. Es kostet derzeit fast weniger als ein Leihboard. Da machst du eigentlich nicht viel verkehrt.

    Einmal editiert, zuletzt von SixtyNiner ()

  • zum Thema Boots, die fühlen sich am Anfang nie heimisch an. Das ändert sich, wenn sie eingefahren sind. Wichtig ist, dass ein Boot richtig sitzt, der soll nicht bequem wie ein Sofa sein. Kann mich noch sehr gut an den ersten Tag mit meinen aktuellen Boots erinnern. Ich hatte den ganzen Vormittag das Gefühl nicht mehr fahren zu können. Das hat mir dann auch gezeigt, wie durch meine alten Boots bereits waren. Und ich habe nicht ein mal das Modell gewechselt. Selber Hersteller, selbes Modell, nur ein paar Jahre dazwischen.

  • Vielen Dank für die ganzen Anregungen. Ich werde jetzt erstmal ein paar Leihboards ausprobieren und auf die Unterschiede hinsichtlich der Form und der "Härte" achten.

    Auch kam mir der Gedanke - da spricht wohl meine absolute Unerfahrenheit raus - noch nicht, dass sich auch die Bindungen stark unterscheiden. Da werde ich mich wohl auch nochmal tiefgründiger mit beschäftigen müssen und beim ausleihen darauf achten. Bisher habe ich nur auf den Zustand des Materials an sich geachtet.


    Innerlich bin ich allerdings noch nicht wieder bereit auf die Suche nach neuen Boots zu gehen. Wobei ich bei meiner Internetrecherche schon entdeckt habe das in Sölden nicht nur Boards verliehen werden, sondern das man dort auch den Innenschuh anpassen lassen kann. Eventuell ist das eine Lösung für meine schmale Ferse.


    Das Forum (und vorallem die Mitglieder :)) ist wirklich Gold wert. :thumbup: