Lawinenrucksäcke / Airbag-Rücksäcke: ABS, Snowpulse, BCA & Co

  • Hallo zusammen,


    der Markt hält heute so einige Lawinenrucksäcke von verschiedenen Herstellern und Lizenznehmern bereit, die auf den unterschiedlichsten Systemen basieren.


    Dabei den Überblick zu bewahren ist nicht ganz leicht - Daher soll dieser Thread dazu dienen Informationen und Erfahrungen zusammen zu tragen.

  • KEIN ABS!!!Zunächst einmal hat ABS ein großes Konzeptionelles Problem: Die Airbags sind sittlich hinterm Rücken angebracht. Dadurch wird dein Körper zwar angehoben, allerdings vom Rücken aus. Getreu dem Motto ein Schöner Rücken kann auch entzücken, liegen die meisten Teilverschütteten face down im Schnee. Wenn dann aus welchen Gründen auch immer nicht sofort Hilfe kommt gilt das gleiche wie für Komplettverschüttete: nach 3min sind Hirnschäden zu erwarten. Am 1.1.15 gab es in meinem Heim Skigebiet der Lizum einen Abgang mit 5 beteiligten Personen, den ich zufällig gesehen und gemeldet hatte und anschließend bei der Bergung geholfen hatte. Eine teilverschüttete Skifahrerin lag Face-down im Schnee. Lediglich zwei Orangene Zipfel der Airbags, ihr einer Skischuh und der halbe Kopf schauten raus. Sie hatte den Mund voll mit Schnee und konnte sich nicht bewegen. Ohne die sofortige Bergung durch die Begleiter, hätte sie den Vorfall nicht überlebt. Das ist wirklich ein typisches Problem bei ABS was nicht zu unterschätzen ist.Problem 2 ist die Mechanik des Systems welche zu extremen Problemen führt. Die Auslösung an sich ist recht komplex: Im Griff befindet sich eine Pyrotechnische Ladung, welche beim ziehen ausgelöst wird und das Metallplätchen der Kartusche durch überdruck zum bersten bringt. Dadurch wird das eigentliche Luftvolumen freigegeben. Das Problem bei diesem Vorgang ist nun aber das, dass dieses Metallplätchen nicht schön sauber zerbricht, sondern sich viele kleine Splitter bilden, die in die Airbags eingeleitet werden und diesen von Innen heraus beschädigen können. Das ist ein Grund, warum ABS momentan JEDEN produzierten Rucksack zur technischen Überprüfung einfordert und viele Sportshops momentan keine Rucksäcke anbieten können, da wie gesagt JEDER Rucksack zu ABS muss. Nun das Problem ist nicht wirklich akut, da es nur bei Rucksäcken auftritt die bereits mit einer Stahlkartusche ausgelöst wurden.Der Zweite Grund ist da schon etwas erhebliche: ABS hat wohl nie wirklich den Materialeinkauf überwacht und hat somit leider falsch gelieferte Klettverschlüsse verbaut. Falsch in dem Sinne da zu breit und somit zu stabil. Es kann passieren, dass durch weiteren Druck der Schneemassen von außen, der Druck der Kartusche nicht ausreicht um beide Airbags zu entfalten. So geschehen bei einem zweiten der fünf Skifahrer. Er "stand" ebenfalls bis zur Hüfte teilverschüttet im Lawinenkegel mit nur einem Airbag marginal gefüllt im Lawinenkegel. Zu keinem Zeitpunkt war die Person in der aktiven Lawine. Er stand unten in einer Mulde in welche die Lawinen auslief. Der Vorfall hat mir persönlich gezeigt, wie schlau es für mich war von ABS auf Snowpulse umzusteigen. Die Airbags waren in diesem Vorfall wirklich ein ABSOLUTER WITZ! Wenn ein Airbag nicht austritt, die anderen beiden weniger Luft drin haben, als ein Schwimmreifen den ich "per Hand aufblase" kann man meiner Meinung nicht von einem zuverlässig und gut funktionierendem System sprechen. Und da bin ich nicht der Einzige der das so sieht. Ich glaub nicht um sonst sitzen die Airbags ALLER anderen Systeme hinterm Kopf und sind vom Mechanismus deutlich einfacher konstruiert. Die meisten lassen sich leider davon leiten und schauen was Profis oder Mitarbeiter der Bergrettung/Lawinendienste tragen. ABS und Orthovox führen eine sehr aggressive Marktpolitik und drängen durch Produktplatzierung extrem in den Markt - bloß nicht täuschen lassen und auch ja keiner Statistik aller 97% von ABS glauben.


    Ich persönlich trage die Rucksäcke von Snowpulse. Das system ist einfacher, der Airbag sitzt je nach Ausführung hinter oder um den Kopf, wodurch der Kopf nach oben geführt wird. Besserer Tragekomfort für snowboarder. Das System an sich ist günstiger, eine Auslösung kostet nur 10€ für die Kartusche - bei offiziellen Mammut Stores wird die Kartusche um sonst ausgetauscht und die Rucksäcke an sich sind deutlich durchdachter was die Feature angeht.


    Snowpulse läuft mittlerweile komplett unter Mammut mit, also evtl auch eher nach Mammut gucken, als nach Snowpulse direkt Es gibt im übrigen 2 Systeme von Snowpulse/Mammut:Removeable Airbag System (RAS) und das Protection Airbag System (PAS)Unterschied ist die Form des Airbags und der Einbau in den Rucksack dadurch.Wenn ich das richtig verstanden habe ist das PAS der Nachfolger/Weiterentwicklung des RAS. In der 1. Version war das PAS fest verbaut im Rucksack, aber mittlerweile ist es auch entnehmbar.


    Snowpulse ist zwar mittlerweile im Mammut Konzern drin, das System wird allerdings von mehreren Herstellern verbaut - nicht nur von Mammut!
    Richtig, Mammut/Snowpulse hat zwei System.
    Das RAS (Removalbe Airbag System) ist die Variante für Touren geher. Der Airbag löst hinterm Kopf aus, Die Schulter-Strap sind normal.
    Das PAS ist die Weiterentwicklung des Lifebag systems. Es ist mittlerweile ebenfalls herausnehmbar und löst um den Kopf aus - es beschütz als den Kopf vor Einschlägen. Dadurch wird die todesrate schon enorm verringert, da ja die meisten lawinentot beim eigentlich Abgang aufgrund physischer Einschläge versterben. Das System ist eher für Freerider gedacht, da der Tragekomfort nicht ganz so gut ist -schließlich sind ja die Airbags drin.
    ich persönlich bin meistens mit dem RAS unterwegs, da ich vermehrt im Gelände unterwegs bin. Im Skigebiet selbst aber gerne mit PAS.


    Stimmt, das System wird von mehreren Herstellern verbaut.


    Ich meinte damit auch eher, dass Snowpulse selbst nicht mehr explizit Rucksäcke anbietet.


    Deine Angaben was du wo für praktischer ansiehst finde ich interessant, hab ich so sonst noch net gesehen, Danke :)


    Ich war mal frei die Konversation von @iRideIBK und mir hier zu zitieren.

  • Das mit der Rückrufaktion bei ABS und Metallplätchen die Stückchen in den Airbag einleiten sollen stimmt so nicht ganz.


    Der Rückruf wurde durch ABS gestartet da die werkseitige innere Beschichtung der Stahlpatronen (fertigt ABS nicht selbst) sich in seltenen Fällen lösen kann und unter Umständen in das System eindringt.
    Mit Carbonpatronen ist soweit alles safe, ebenso mit gekauften Stahlpatronen mit Fertigungsdatum nach dem 03.12.2014.
    ABS ruft trotzdessen alle Systeme zur Überprüfung zurück da in der Endkontrolle einmalig mit Stahlpatronen gezündet wird und da kann es schon passiert sein das verschmutzungen in das System gelangen konnten.


    Die Sache mit den Klettverschlüssen ist soweit "korrekt", betrifft aber ausschließlich Lawinenairbags der Produktionsreihe 2011/12. Hiervon betroffen sind die ABS Vario Base Units mit Seriennummern, die mit 612 oder 712 beginnen.


    Ärgerlich für den Ruf von ABS, aber so ist es nunmal. Ich habe mich darüber mit Leuten von ABS selbst und mit externen Personen die beruflich damit zu tun haben unterhalten. Weiterhin hat mein MASS Unit inkl Auslöseeinheit die Überprüfung schon hinter sich und wurde ohne Mängel aus der Kontrolle entlassen.
    Natürlich sieht jeder die Vor-und nachteile des jeweiligen Systems das eben gerade zu Hause steht.
    Schließlich kostet das Ganze nicht gerade wenig und man beschäftigt sich vorab mit den verschiedenen Techniken.


    Trotzdessen würde ich das ABS-System nicht ganz so schwarz reden wie hier oben teilweise beschrieben denn so dargestellt würde wohl kein deutsches Institut nur ansatzweise sein Prüfsiegel dafür vergeben.


    Testauslösungen meines Systems jeweils vor-und nach der Überprüfung haben reibungslos geklappt.
    Wer nun wo und wie den Airbag/die Airbags im System verbaut und wo sie sich nach der Auslösung befinden ist natürlich ein Thema für sich.
    Es ist ja nicht so das wenn zB der Ortovox Freerider ABS so getragen wird wie er laut Vorschrift soll die Airbags von der Kniekehle bis zur Mitte des Rückens reichen.
    Die Airbags entfalten sich etliches bis über die Helmoberkante hinaus. Es sei denn man kauft solche Rucksäcke nicht nach Körpergröße sondern zB nach Packliterzahl. Bei einer Größe von 180cm wäre zB eine Ortovox Freerider 24 viel zu klein und würde etliches an zentimetern zu tief am Körper sitzen.


  • Natürlich sieht jeder die Vor-und nachteile des jeweiligen Systems das eben gerade zu Hause steht.


    Ich kann jetzt einige Vorteile von Snowpulse nachvollziehen (z.B. Airbag um Kopf herum). Was wäre denn ein klarer Pluspunkt bei ABS?

  • Ich kann jetzt einige Vorteile von Snowpulse nachvollziehen (z.B. Airbag um Kopf herum). Was wäre denn ein klarer Pluspunkt bei ABS?


    Das ist definitiv ein Pluspunkt für die PAS Systeme.


    Die Funkauslösung bei ABS sollte aber ebenso erwähnt werden.
    Laut einer Studie ist der häufigste Grund für nicht aufgeblasene Airbags in einer Lawine das fehlende Auslösen durch den Benutzer selbst.
    Ursache hierfür kann vieles sein: neben situativem physischem Unvermögen ist vermutlich der mentale Aspekt der wichtigste Faktor.
    Daher hat ABS eine Fernauslösung entwickelt. Diese ist vor allem für Bergführer oder Gruppen gedacht, in denen die Mitglieder kritische Hänge einzeln abfahren. Hier kann der Gruppenführer oder ein anderes Gruppenmitglied von seinem sicherem Standpunkt aus den Airbag seines Kameraden in Notsituationen fernauslösen und sicherstellen, dass sich der Airbag aufbläst.


    Und am Ende ist wohl noch der wichtigste Faktor ob man überlebt oder nicht wie gut das eigene LVS Gerät funktioniert (Dreiantennen/Zweiantennen usw) und wie gut Freunde oder Leute in der Nähe mit ihrer Technik umgehen können.

  • Hier kann der Gruppenführer oder ein anderes Gruppenmitglied von seinem sicherem Standpunkt aus den Airbag seines Kameraden in Notsituationen fernauslösen


    stelle mir gerade vor, wie einer nen wunderschönen Backflip vollziehen will und der Kollege drückt "aus Versehen" aufs Knöpflein.. :whistling::saint:



    Dass man aber im Ernstfall dran denkt, den Knopf zu drücken, das braucht einiges an Beherrschung..
    Aber wenn so eine Auslösung nur 10€ kostet, drückt man lieber mal "unnötig" drauf, als dass die Angehörigen "war zu geizig" auf den Grabstein schreiben müssen...

    With great powder comes great responsibility

  • Na ja so einfach ist das nicht. Es gibt verschiedene Auslöseeinstellungen und Rechtevergaben die man vorab programieren kann. Die beste Einstellung ist ntürlich wenn jeder jeden Airbag in der Gruppe steuern kann. Andernfalls könnte ein Gruppenmitglied mit äußerst schwachen Nerven da für Freude sorgen.
    Aber solche Auslösung hat auch wenig mit versehentlichem Knöpfchendrücken zu tun :)

  • Sicherlich auch ein "komischer" Moment wenn du fährst und dein Airbag geht auf, weil dein Führer ihn ausgelöst hat da über dir gerade eine Lawine beginnt.
    Was einem da dann wohl durch den Kopf geht.

    If you're not falling down, you're not trying hard enough.

    Einmal editiert, zuletzt von SleazyMartinez ()

  • Mit einem gewissen fahrerischen Können, was man ja eh haben sollte bevor man die gesicherte Piste verlässt kann man darauf meiner Meinung nach gut reagieren.
    Solche Airbags öffnen sich ja nicht ansatzweise so wie man es evtl bei Autos kennt. Andernfalls würde es einem wohl auch die Rübe runterreißen :)
    und die Zeit für großes Kopfkino hat man dann wohl eh nicht.


    Im übrigen nehmen sich nach ausgiebigen Testphasen verschiedener Einrichtungen die verschiedenen Systeme nichts in der gemessenen Verschüttungstiefe. Es wurde ebenso begutachtet welches System die Atemwege
    eher nach oben drückt und welches nicht.
    die Verschüttungstiefe wurde ab Atemwege gemessen.



    Einen gemessenen Mehrwert hat das PAS System wie schon von IBK erwähnt durch die Verringerung der Krafteinwirkung auf Halsregion und Kopf.
    Dies wird in einigen Studien aber auch durch Ermangelung an Freiwilligen :) unter die "kann" Klausel gestellt.
    Bauartbedingt bin ich aber überzeugt das da ganz gewiss etwas dran ist.

  • Was man auch ab und zu zum PAS System hört ist, dass es die Sicht nach dem aufblasen einschränkt, was beim Versuch noch aus dem Gefahrenbereich zu fahren etwas behindert.


    Ich will diese Woche im Urlaub einen Kurs zur Verschüttetensuche mit machen, bei dem die Geräte und Rucksack gestellt werden. Eine Auslösung des Rucksacks gehört auch dazu, ich werde dann berichten ;)

  • Für Skier etwas unproblematischer ist genau Das für Boarder hinderlich. Diesen Punkt habe ich ebenfalls schon aus Ergebnissen einiger Studien herausgelesen.
    Inwieweit das nun tatsächlich so ist kann ich selbst nicht beurteilen da selbst noch nicht gesehen oder mit Bekannten gesprochen die dieses System nutzen. Schaut man sich Fotos gezündeter PAS an kann da aber durchaus etwas dran sein.


    Ich denke die größte Fehlerquelle bei allen benutzten Systemen ist der Faktor Mensch. Die meisten Studien haben ergeben das eine nicht zu unterschätzende Gefahr zB vom Brustgurt durch Strangulation ausgeht weil in den meisten Fällen die Beinschlaufen nicht mit angelegt werden. Somit reißt es den Rucksack vom Körper weg nach oben und den Brustgurt unter das Kinn.


    Schade eigentlich das es nur schwer möglich ist einen wahren Testthread über die einzelnen Systeme aufschlüsseln zu können. Wer will schon freiwillig dafür herhalten :)
    Es beschränkt sich halt auf Ergebnisse aus Studien die zum Glück namenhafte Institutionen durchführen und aus den persönlichen Eindrücken in Sachen Tragekomfort und evtl handling beim Ein-und Ausbau der Units usw.


    Wo machst du deinen Kurs?


  • Ich will diese Woche im Urlaub einen Kurs zur Verschüttetensuche mit machen, bei dem die Geräte und Rucksack gestellt werden. Eine Auslösung des Rucksacks gehört auch dazu, ich werde dann berichten ;)


    Das würde mich auch interessieren, wo machst du diesen Kurs?

  • Ich will diese Woche im Urlaub einen Kurs zur Verschüttetensuche mit machen, bei dem die Geräte und Rucksack gestellt werden. Eine Auslösung des Rucksacks gehört auch dazu, ich werde dann berichten


    @Stoepsler Hast du den Kurs schon gemacht? Gibt's Feedback?

  • So, wieder zurück ausm Urlaub.


    Der Kurs wird von der Silvretta Montafon angeboten und nennt sich Freeride Safety Check.
    Leider wurde die Airbagauslösung nicht vorgeführt, allerdings hat der Bergführer ein Meinungen zum neuen Rucksack vom PIEPS wiedergegeben:
    - der Rucksack verwendet das JET-System von Blackdiamond
    - der Airbag wird mit einem "Lüfter/Gebläse" mit Umgebungsluft gefüllt
    - die Luft wird sowohl aus dem Rucksack, als auch von Außen angezogen
    - Akku angeblich 15 Jahre haltbar (mit regelmäßigem aufladen ;))
    - keine Probleme beim Transport im Flugzeug
    - der Airbag entleert sich nach 3 Minuten selbstständig, wodurch potenziell eine Atemhöhle entsteht


    Ablauf vom Kurs:
    - Morgens vor Pistenöffnung mit der Bahn hoch
    - Erklärungen zur Lawinensprenung, inklusive Beispielsprengung (war nur leider nicht viel Schnee, aber trotzdem interessant)
    - Erklärungen zu Lawinenstufen und Verhalten am Hang inlusive kurzer Abfahrt
    - Erklärung der Verschüttetensuche mit anschließender Suche im permanenten Testfeld
    - Testweises angraben eines Verschütteten in ca 1m Tiefe
    - Erstellung eines Schneeprofils und wie man es liest (Schaufeltest, Schneefenster, etc)
    - Vorstellung des Freeridecenters der Silvretta Montafon. Hier gibts die aktuellen Schneeberichte/-profile, Lawinenberichte und Tipps zu Touren inlkusive Kartenmaterial


    Da mir der Kurs so gut gefallen hat, hab ich dann auch am nächsten Tag noch ne geführte Tour gebucht (vom gleichen Bergführer geleitet)und es hat sich gelohnt :D

  • hi, stehe grad kurz davor mit nen mammut ride protection airbag (22liter) (pas system nicht ras) zu holen,
    hat den jemand im einsatz? hab schon paar mal gelesen das der tragekomfort leidett weil die airbags im schultergurt sind?


    fahre zur zeit ohne airbag mit nem evoc freeride team pro rum - UNGLAUBLICH angenehmer rucksack


    wie ist das mit der rückenseite - brauch ich dann extra noch einen protektor?


    hauptsächlich will ich den rucksack für freeriden im und um gebiet und 20% touren nutzen

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    ...see my Hovercraft, Stormchaser, Solution, Mountaintwin, Powfinder Morris limited slashing through fresh pow pow or Carving my Korua Cafe Racer around the Austrian Alps ..."Carving is work and people are lazy, thats why so many people just skid their life away" <3