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Freitag, 12. März 2010

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Standort: Gefrorene Wand
Standorthöhe: 3250 m
Bundesland: Tirol

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Dokumentarfilm? Roadmovie? Shredderstreifen? Oder doch nur einfach aneinandergehängte Bilder in Bewegung? Man weiß es nicht so genau diesem strangen Werk von Ubiquitious Media, auf jeden Fall sollten ihn alle sehen, die ... weiter

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Fast überall auf den Pisten sieht man Anfänger den Berg runterrutschen oder unkontrolliert die Hänge hinunter fahren. Meist sind auch falsch eingestellte Bindungen der Grund das Anfänger mit dem Snowboard nicht richtig zurechtkommt. Oft ist eine falsche Montage der Bindung von einem selber oder auch teilweise der Service in manchen Läden Grund dafür. Damit ihr an Eurem Snowboard selber die Richtige Winkeleinstellung machen könnt, haben wir euch ein paar nützliche Tipps zur Montage, Winkel und Fußabstand zusammengefasst.

Die Meisten von Euch werden wohl mit dem Freestylboard oder Freerideboard das Snowboarden beginnen. Es macht keinen Sinn seine Bindung so einzustellen wie die Könner, wenn man noch nicht sicher den Berg runter kommt.


Vorrausetzung muss natürlich sein, das man weis mit welchen Fuß man vorne steht.

Goofy oder Regular
In den meisten Snowboardschulen wird zum ermitteln der Fußstellung entweder gefragt mit welchem Bein man abspringen würde. Die meisten wissen darauf auch gleich eine Antwort, und sagen einem dann auch mit welchem Fuß er vorne steht. Wenn er es aber nicht genau sagen kann mit welchem Bein er vorne steht, hilft nur eins. Der Anfänger wird aufgefordert sich mal schnell vom Snowboardlehrer wegzudrehen, und in dem Augenblick schubst der Lehrer den Schüler (natürlich ohne Board und nur wenn nichts im Weg steht) um zu sehen mit welchem Bein der Schüler als erstes auftritt. Diese Methode hat sich als relativ genau erwiesen und hilft auch bei "Grobmotoris" immer.


Einstellung für den Anfänger :


Freestyle und Freecarvboards vorne 15°-20° hinten 5°-10°

Race und Carvingboards vorne 35° hinten 25°


Einstellung für Könner:

Freestyle und Freeride: vorne 5°-10° hinten 0°-5° (ca. 5° mehr bei der vorderen Bindung)

Es gibt auch manche die ihren Bindungswinkel so einstellen als würden sie wie eine Ente auf dem Board stehen, diese Fußstellung nennet man Duckstand. Beim Duckstand kann man z.B. vorne 5° und hinten -5° seine Bindung einstellen (macht nicht so viel Sinn, aber wer´s mag!).

Freerider vorne 30° hinten 20°
Ideale für Powdertage der Oberkörper ist in Fahrtrichtung gerichtet!

Carvingboards vorne 35° hinten 30°
Der Ideale Bindungswinkel um jede Piste zu Meistern!

Race vorne 55° hinten 50°
Radikale Turns mit dem Oberkörper fast horizontal zum Schnee sind möglich!

Diese Angaben sind nur Mittelwerte die bei jedem anders ausfallen können. Für Freestyle, Race und Carvingboards kann man als Faustregel ca. 5° mehr an der vorderen Bindung einstellt.

Wichtig ist auch die Boardbreite, denn bei einem zu schmalem Board steht der Schuh über das Board hinaus, und kann beim fahren zu unerwünschten Aushebelungen auf der Piste führen. Ein etwas steilerer Bindungswinkel bietet häufig Abhilfe.


Als minimale Snowboardbreite gilt:

Schuhgröße Snowboardbreite
35-37 23,5 cm
37-40 24 cm
39-41 24,5 cm
40-42 25 cm
42-45 25,5 cm
44-47 26,5 cm

Der Abstand zwischen den Bindungen spielt auch eine wichtige Rolle damit Du dein Board besser unter Kontrolle hast.

Körpergröße Abstand
145 42-48
155 44-50
165 45-52
175 47-54
185 49-56
195 52-59

Die Montage der Bindung setzt voraus, das man Weiß mit welchem Fuß man vorne steht. Wer sich dessen nicht ganz im klaren ist, kann mit einem ganz einfachen test rausfinden ob er ein Goofy (rechts vorne) oder ein Regular (links vorne) Fahrer ist.


Montage der Bindung:

Für die Montage der Bindung auf einem Freestyleboard kann man als Anhaltspunkt die hintere Bindung meist 2-3 cm hinter dem üblichen Montagezentrum festschrauben. Die vordere Bindung kann im Montagezentrum festgeschraubt werden.

Die Freerider die gerne mal im Powder crusen gehen, sollten Ihre Bindung bis zu 7 cm nach hinten versetzen, da das Brett mehr auftrieb bekommt wenn auf der Noase weniger Druck ist.

Damit sich die Schrauben an der Bindung zum Board während der fahrt nicht vom Acker machen, ist es wichtig die im kalten zustand noch mal nachzuziehen. Achte aber darauf das du die Schraube nicht durch dein Board drehst oder die so zuknallst das sie nur per Handgranate wieder gelöst werden kann. Ein tropfen Schraubensicherungslack hilft bei hartnäckigen fällen immer. Bei guten Bindungen sind meist aber auch Unterlegscheiben dabei die Einkerbungen haben, wodurch die Schraube sich eigentlich nicht lösen sollte.

Also, viel Erfolg mit der Montage dann klappt`s auch auf der Piste mit den Hasen :-)