Die brandneuen Aufstiegshilfen der Innsbrucker Nordkettenbahnen (Nordpark) bringen dich in 20 Minuten vom Congresshaus Innsbruck (560m) bis auf die Seegrube auf 1.905m, wo sich auch der Park befindet.
Der Nitro Pro Park zeichnet sich durch seine einzigartige Lage und Atmosphäre aus. Neben einem atemberaubenden Tiefblick über die Innsbrucker Skyline ist die Seegrube für ihren chilligen Vibe unter Freestylern längst kein Geheimtipp mehr.
Täglich sind jede Menge Rider (darunter auch viele Pros wie Christoph Weber) in Park und Pipe anzutreffen. Der Nitro Pro Park wird von vielen Snowboardern als Trainingsanlage genützt, um sich auf die großen Contests vorzubereiten. Der Parklift ist exakt gleich lang wie der Park selbst - deshalb lassen sich Runs wie am Fließband abspulen.
Die Philosophie im Parkdesign ist stark vom Skatestyle beeinflusst. Das Snowdesign orientiert sich am begrenzten Platzangebot – das heißt: GO VERTICAL!
Neben Superpipe und Kickern wird auch eine der einzigen Quarterpipes im Zentralalpenraum angeboten. Weiters gibt es eine Flutlichtanlage, ein 2.000 Watt Soundsystem und ein cooles Jib-Setup.
Neben dem Nitro Pro Park laden extreme Skirouten wie die Hafelekarrinne oder die Seilbahnrinne (bis zu 70% Gefälle), ebenso wie die legendären Tree-Runs ins Tal zum Powdern ein. Der Park ist je nach Schneelage bis Anfang April geöffnet. Die Anlagen der Innsbrucker Nordkettenbahnen sind ganzjährig geöffnet!
Für weitere Infos zum Nitro Pro Park Innsbruck:
Park: www.skylinepark.at
Bergbahnen: www.nordpark.com
Um genaueres zu erfahren, haben wir uns mit Christoph Weber unterhalten.
Christoph ist seit Jahren im Snowboarding weltweit unterwegs und weiß genau, worauf es bei einem guten Park und Resort ankommt.
1. Christoph, Du bist mittlerweile einer der Grubn Locals, wie viele Tage fährst du in einer Saison im Nordpark? Da man auch bei dem aller schlechtesten Wetter super Schneebedingungen vorfindet und man aufgrund der schnellen Erreichbarkeit auch mal für einen Nachmittag rauf geht, denke ich, werden es schon so um die 40-50Tage werden.
2. Von Halfpipe, Kicker , Quater bis zu Treeruns und steilem Alaska Terrain bietet die Seegrube ja alles. Welches sind deine liebsten Features, dein Favorite Run?
Der ganze Berg ist voll mit Features...man richtet sich eher danach, wo der Schnee gut ist.
3. Kennst du sonst noch irgendein Gebiet, das auf so kleinem Raum so vielseitig ist?
Nein, eigentlich nicht...an der Norkette gibt es fast keine langweiligen Ziehwege oder Traversen, die man in Kauf nehmen muss, um an gutes Terrain zu kommen. Effektiver kann man sich nicht snowboardmäßig verausgaben.
4. Wie sieht dein Setup für den Nordpark aus?
Meistens das Nitro Slash 171, mein absoluter Allround-Favorit bei viel und wenig Neuschnee.
5. Warum hast du dich für das Slash entschieden? Was macht es so besonders?
Mit keinem anderen Brett habe ich den Auftrieb und die Flexibilität in tiefem Schnee, so wie mit dem Slash. Vor allem auch bei Sprüngen und harten Landungen im Powder federt das Board unvergleichlich gut ab und einsinken bzw. überschlagen ist kaum mehr ein Problem.
6. Wie schwierig war es für dich als Deutschen von den Locals akzeptiert zu werden?
Haha...schwierig? Das wird nie möglich sein. ; ) Vielleicht bekomm ich eine Tages die Norwegische Nationalität. Dann wär ich sicher viel cooler.
7. Wie sieht dein typischer Seegruben Tag aus?
Hmm...die sind sehr unterschiedlich. Aber mein liebster Tag ist folgendes Szenario:
Nordstau über Nacht, 40cm neu, Base mehr als 2m, Lawinenstufe 3, ich an der Gondel um 10Uhr, die dann nach den Sprengungen um 10.30 aufmacht. Es ist kalt und schneit anhaltend weiter. Sicht um 100m, Talabfahrt möglich. Unterwegs mit 1-3 guten Freunden, die sich alle gut auskennen, auch bei Nebel. Nach 3-5 Stunden ist man dann wieder zu Hause und trinkt Kaffee. Diese Jahr gab es diesen Tag für mich 14mal ; )!!!
8. Was würdest du dir noch wünschen, um den Nordpark noch cooler zu machen?
Eine Gondel übers Inntal vom Patschekofel aus. Dann müsste ich nicht mehr durch die Stadt anreisen. Und einen gepflegten Terrainpark...also Absprünge die überall am Berg verteilt im Gelände stehen würden, natürlich mit Powderlandungen.
9. Gibts noch irgendeinen Run, einer Rinne, die du noch dringend machen willst?
Ja, die gibt’s in Mengen...aber die kleinen spontanen Dinge machen an der Grubn eigentlich viel mehr Spaß!
10. Danach ein Radler mit Ausblick auf Innsbruck?
Pflicht bei schönem Wetter.
Vielen Dank, Christoph, für die Zeit und das Interview. Viel Spaß im nächsten Jahr im Nordpark und auf der Seegrube…
Danke Euch!
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