Snowboardcross, Sierra at Tahoe

Mit einer Verzögerung von zwei Stunden konnte das Rennen schließlich unter regulären Bedingungen gestartet werden. Der eher flache Startabschnitt war aufgrund des Schneefalls ein wenig langsamer geworden, und daher blieben die Fahrer zunächst recht eng beieinander, bis die ersten zwei Sprünge (corner-jumps) darüber entschieden, wer nun die Führung übernahm.

Ein schneller Start, Routine und Kaltschnäuzigkeit waren heute gefragt, und die beiden Tagesgewinner, Oestvold und Neilson, sind nicht nur die Vize-Champions der Motorola ISF Tour der Saison 99/00, sondern sie gewannen heute auch jeden Lauf bis zum Finale. Oestvold, die aufgrund der Abwesenheit der knieoperierten Ine Poetzl (AUT) den Snowboardcross dominiert, gewann das Finale mit einem Riesenvorsprung vor Yamada und demonstrierte erneut ihre derzeitige Überlegenheit.

Im Männer-Finale hatte Neilson hingegen schwer um die Führung nach dem Start zu kämpfen. Sein Kontrahent: Sein französischer Teamgefährte und Gewinner der Zeitqualifikation, Xavier Delerue. Obwohl die beiden nach dem Start aneinander gerempelt waren und nur mit Mühe und Not einen heftigen Zusammenstoß am zweiten ´corner-jump` verhindern konnten, blieben sie - wie Neilson hinterher meinte "glücklicherweise beide auf dem Board". Delerue verlor daher jedoch seine Geschwindigkeit und fiel auf den fünften Platz zurück. Der Weg für Neilson war frei und er beendete das Rennen fehlerlos.

"Ich bin glücklich, das erste Mal in dieser Saison wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Außerdem habe ich mir dadurch wieder Chancen auf den Motorola ISF Championship-Titel eröffnet", meinte Neilson hinterher grinsend. Tatsächlich hatten heute ausgerechnet die beiden Führenden in der Rangliste (Delerue wurde letztendlich Vierter, Philippe Conte erreichte "nur" den 12. Platz) nicht so gut abgeschlossen. Daher wird Neilson im Motorola ISF Championship Ranking vor den letzten beiden Rennen, den US Open und dem großen Finale in Laax (SUI), noch einmal einen großen Sprung nach vorne machen. Der Endspurt im Snowboardcross könnte nicht spannender sein!


Official final results women:

Rank Surname Firstname Nat

1 Oestvold Line NOR

2 Yamada Marni USA

3 Zell Julie USA

4 Krings Doris AUT

5 Kellenberger Kathrin SUI

6 Frieden Tanja SUI

7 Simmons Erin CAN

8 Haeusermann Claudia SUI

9 Cossettini Marguerite USA

10 ZenKlusen Nathalie SUI

11 Thomas Emily AUS

12 Foster Guenevere USA

13 Mueller Yvonne SUI

14 Anderson Joanie USA

15 Petersen Snow USA

16 Koefler Bettina AUT

17 Schettini Helen CAN

18 Clark Alison CAN

19 Hollis Rene NZE

20 Breitenmoser Fabienne CAN

21 Melinn Dena USA

22 Petruzzi Brigitte SUI

23 Xistras Aimi USA

24 Bruesch Flavia SUI

25 Hall Jessica USA

25 Hester Angela USA

26 Anderson Stacie USA

27 Daniels Allison USA

28 Marcus Lucy USA

29 Parina Tara USA

30 Tremblay Suzanne USA

31 LaPointe Heidi USA

32 Barry Dana USA

Frantz Libby USA

Tracy Julie USA

Berg Jacqui USA

Follador Alessia ITA

Pilling Kristin CAN



Official final results men:

Rank Surname Firstname Nat

1 Neilson Drew CAN

2 Bruserud Tor NOR

3 Kestenholz Ueli SUI

4 Delerue Xavier FRA

5 Denervaud Berti SUI

6 Raitmair Gernot AUT

7 Holland Nate USA

8 Fagan Robert CAN

9 Santopietro Gabriele ITA

10 mathieu marcel FRA

11 Smith Jason USA

12 Conte Phillipe FRA

13 Schulz Mark USA

14 Jordan Xavier SUI

15 Bie-Larsen Borre NOR

16 Bonacina Fabrizio ITA

17 Shrive Matt USA

18 Stieg Brandon USA

19 Thue Ernst NOR

20 Borrel Romain FRA

21 Henzen David SUI

22 Rosengren Michael USA

23 Conte Nicolas FRA

24 Huser Marco SUI

25 Gmeiner Axel AUT

26 Werlen Stefan SUI

27 Gunsch Brady USA

28 DeVore Forrest USA

29 Traves Allan USA

30 Norberg Oscar SWD

31 Stenz Kaspar SUI

32 Niernberg Josh USA

33 Dehmlow Lucas USA

34 Henderson Paul USA

35 Phipps Ryan USA

36 Winkler Daniel SUI

37 Ambuhl Marco SUI

38 Garbely Andrea SUI

39 Sheehan Danny USA

40 Capaul Jvan SUI

41 Hall Cooper USA

42 Collard Chase USA

43 Ritler Matthias

44 Kupprion Alexander GER

45 DeVargas Adam USA

46 Mosiman Christian USA

47 Terpening Tyson USA

48 Warner Jeff CAN

49 Grisier Shawn USA

50 Meade Tyler CAN

51 ferris Dustin CAN

52 Park Nathan USA

53 Triplette Gabriel USA

54 Taylor Bryn CAN

55 Allison Clay USA

56 Peery Keith USA

57 Wellhausen Chris USA

58 Isaac Matt USA

59 Dreager Doug USA

60 Salonen Jefferson USA

61 Graner Chris USA

62 Johns Seth USA

63 McIntosh Matt USA

64 Meirs Ellis USA

65 Uhlmann Manuel SUI

66 Parks Chris USA

Schettini Dave CAN

Moore Ryan USA

Tittle Jason USA

Troutman Acel USA

Iveland Joshua USA

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